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Eintracht mit Personalsorgen beim BVB

SGE will Negativserie beenden - Eintracht mit Personalsorgen beim BVB

Frankfurt will Negativ-Serie in Dortmund beenden

Eintracht Frankfurt geht heute Abend (Anpfiff 20:30 Uhr) als Außenseiter in die Partie gegen Borussia Dortmund. Mit der Unterstützung von rund 4500 Fans wollen die Hessen trotz einiger Personalsorgen beim Champions-League-Teilnehmer bestehen. Die Negativserie von sieben punktlosen Gastauftritten in Dortmund schreckt Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter genauso wenig wie die scheinbare Übermacht des BVB. "Natürlich hängen die Trauben dort höher", sagte Hütter vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel: "Aber ich möchte nicht, dass wir uns verstecken. Wir wollen selbst in der Offensive Akzente setzen und punkten, auch wenn es nicht einfach wird. Ich glaube an meine Mannschaft." Den letzten Sieg in Dortmund feierten die Hessen am 7. Februar 2010 (3:2), danach gingen sie stets leer aus.

Mit Personalsorgen nach Dortmund

Die Voraussetzungen sind jedoch nicht die allerbesten, denn die Personallage ist angespannt. Definitiv fehlen werden der gesperrte Jetro Willems und die verletzten Carlos Salcedo, Timothy Chandler, Goncalo Paciencia und Francisco Geraldes. Äußerst fraglich ist der Einsatz von Linksverteidiger Taleb Tawatha, der sich eine Verletzung im Rückenbereich zugezogen hat. "Es ist natürlich immer unangenehm, wenn Spieler verletzt ausfallen", sagte Hütter zur personellen Misere schon zu Saisonbeginn. "Die Mannschaft macht sich aber nicht ständig Gedanken darüber. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen und in Dortmund zu bestehen." Auch Hoffnungsträger Ante Rebic, der nach überstandener Fußverletzung wieder ins Training eingestiegen ist, kann noch nicht mithelfen. "Er ist noch kein Thema", stellte Hütter klar.

DFB bestätigt: Willems für drei Spiele gesperrt

Unterdessen hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Sperre von drei Bundesligaspielen gegen Eintracht Frankfurts Profi Jetro Willems bestätigt. Das Gericht wies damit einen Protest des deutschen Pokalsiegers zurück, wie es heute in einer Mitteilung des Verbandes hieß. Willems fehlt der SGE damit nicht nur gegen Borussia Dortmund und RB Leipzig, sondern auch gegen Borussia Mönchengladbach. Der 24-Jährige hatte sich im Heimspiel gegen Werder Bremen (1:2) eine Tätlichkeit geleistet und war mit der Roten Karten des Feldes verwiesen worden. Der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz, begründete: "Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme ist die Aktion des Spielers Willems als heftiger Stoß in das Gesicht seines Gegenspielers zu werten." Gegen die Entscheidung kann innerhalb einer Woche Berufung beim DFB-Bundesgericht eingelegt werden. 

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