Nachrichten > Sport >

Vor Marseille: Hütter will langes Eintracht-Hoch

Vor Spiel gegen Marseille - Hütter hofft auf langes Eintracht-Hoch

Trotz großer Personalsorgen will Eintracht Frankfurt im vorletzten Gruppenspiel der Europa League gegen Olympique Marseille seine Erfolgsserie von zehn Pflichtspielen ohne Niederlage ausbauen. "Wenn wir auf den Platz gehen, wollen wir gewinnen", sagte Tainer Adi Hütter: "Deshalb erwarte ich, dass die Mannschaft das Gesicht der vergangenen zwei Monate zeigt" Allerdings müssen die Hessen einige Ausfälle verkraften.

Einsatz von de Guzman fraglich

Kapitän David Abraham fehlt wegen einer Wadenverletzung ebenso wie Lucas Torró (Adduktoren), Chico Geraldes (Erkältung), Goncalo Paciencia (Lauftraining nach Außenmeniskusoperation) und der gesperrte Marc Stendera. Zudem ist der Einsatz von Jonathan de Guzmán wegen einer Magen-Darm-Verstimmung fraglich. Trotz der Personalprobleme kündigte Eintracht-Trainer Adi Hütter einige Veränderungen in der Startformation an. "Ich werde rotieren, wenn auch nicht extrem", sagte der 48-Jährige. Möglicherweise rückt Ersatztorwart Frederik Rönnow für Nationaltorhüter Kevin Trapp zwischen die Pfosten. "Eines der beiden letzten Gruppenspiele wird Rönnow auf jeden Fall machen", sagte Hütter. 

Erfolg würde über eine halbe Million in die Kasse spülen

"Es ist beeindruckend, dass wir schon qualifiziert sind", sagte Hütter  und gab das Ziel aus: "Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und den fünften Sieg einfahren."Obwohl die auf europäischer Bühne noch ungeschlagene Eintracht als Tabellenführer der Gruppe H längst das Ticket für die K.o.-Phase gebucht hat, geht es gegen den bereits ausgeschiedenen Vorjahresfinalisten durchaus um einiges. Ein Erfolg würde weitere 570 000 Euro in die Kasse spülen und zudem die Chancen auf den mit einer Million Euro dotierten Gruppensieg erhöhen. "Wenn wir auf den Platz gehen, wollen wir gewinnen. Deshalb erwarte ich, dass die Mannschaft das Gesicht der vergangenen zwei Monate zeigt", sagte Hütter. 

"...dann muss der Gegner sehr gut sein."

Seit zehn Pflichtspielen, von denen neun gewonnen wurden, sind die Frankfurter unbesiegt und in der Bundesliga mittlerweile auf Rang drei geklettert. Diese Serie soll noch lange Bestand haben. "Ich möchte, dass wir hungrig bleiben", betonte Hütter. "Wir werden sicher auch mal wieder ein Spiel verlieren, aber dann muss der Gegner sehr gut sein." 

Michael Maxen

Reporter:
Michael Maxen

nach oben