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Eishockey WM: Deutschland vor Slowakei

Vor Spiel gegen Slowakei - Deutschland ohne Torwart Grubauer

Deutschlands Eishockey-Nationalteam muss im wichtigen WM-Vorrundenspiel gegen Gastgeber Slowakei ohne NHL-Torhüter Philipp Grubauer auskommen. Der 27 Jahre alte Stanley-Cup-Sieger konnte am Mittwochmorgen das Training nicht absolvieren und auch am Abend nicht das möglicherweise vorentscheidende Spiel um die Viertelfinal- Teilnahme bestreiten. Das teilte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Vormittag mit.Der DEB sprach weiterhin von "muskulären Problemen".

"Wichtiges Spiel"

Demnach solle nun von Tag zu Tag geschaut werden, wie es dem Keeper der Colorado Avalanche gehe. Nähere Informationen wollte der Verband, der zuvor vor "nichts ernstem" gesprochen hatte, nicht geben. Ein WM-Aus für Grubauer soll aber noch nicht im Raum stehen. Gegen die Slowakei sollte entweder Düsseldorfs Mathias Niederberger oder Nürnbergs Niklas Treutle spielen. Grubauer hatte nach dem NHL-Playoff-Aus mit Colorado am Dienstag gegen Frankreich (4:1) erstmals bei der WM für Deutschland gespielt, sich dabei aber verletzt. Mit einem Sieg gegen die Slowakei wäre der Viertelfinal-Einzug und die direkte Olympia-Qualifikation für 2022 so gut wie sicher. "Das ist schon ein wichtiges Spiel. Lass es uns heute direkt sicher machen", sagte Kapitän Moritz Müller nach dem Training am Vormittag. 

Slowakei bislang der "härteste Brocken"

Obwohl der WM-Gastgeber nach drei Spielen erst drei Punkte hat, wartet am Mittwoch der bislang schwerste Gegner auf das deutsche Team. Anders als Deutschland musste die Slowakei bislang nur gegen die Top-Nationen antreten, spielte dabei beeindruckend stark und gewann sogar gegen WM-Mitfavorit USA (4:1). Sollte Deutschland den vierten Sieg in regulärer Spielzeit verpassen, wäre die angestrebte Viertelfinal-Qualifikation in Gefahr, da der wahrscheinliche deutsche Haupt-Konkurrent gegen die vermeintlich kleineren Nationen noch punkten kann. "Ich denke, dass die Slowakei bislang der härteste Brocken wird", sagte Top-Stürmer Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers, der zusammen mit Moritz Seider (18. Minute), Matthias Plachta (34.) und Korbinian Holzer (60.) gegen Frankreich traf (38.).

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