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DFL lehnt internationale Reformpläne ab

DFL-Clubs gegen Reformpläne - Ablehnung gegen UEFA-Konzepte

Die 36 Profivereine der Deutschen Fußball Liga (DFL) lehnen die vorliegenden Pläne für eine Reform der internationalen Wettbewerbe ab 2024 einstimmig ab. Dies gab DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Mittwoch nach der Mitgliederversammlung in Offenbach bekannt. Auch Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund hätten dagegen gestimmt.

Clubs sind gegen das vorliegende Reformkonzept

Im Gespräch sind unter anderem internationale Spiele am Wochenende. "Die DFL und die Clubs sind nicht gegen Reformen und Veränderungen allgemein, aber gegen das vorliegende Reformkonzept. Dieses hätte fatale und nicht akzeptable Konsequenzen, weil es mittel- bis langfristig die Existenz der nationalen Ligen gefährden würde", sagte Seifert. Er appellierte an UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, den weiteren Prozess mit Weitsicht zu moderieren. 

Arbeitsgruppe beschafft sich mit Polizeikostenstreit

Im Streit um die Beteiligung an zusätzlichen Polizeikosten bei Hochrisikospielen gibt die Deutsche Fußball Liga (DFL) trotz der Niederlage vor dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig nicht klein bei. "Wir werden alle Rechtsmittel ausschöpfen. Der Gang vor das Bundesverfassungsgericht ist noch möglich", sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball am Mittwoch nach der Mitgliederversammlung in Offenbach. Dort wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich vertiefend mit den Gebührenbescheiden der Hansestadt Bremen befassen wird.

Gremium auch mit Vertretern von Eintracht Frankfurt

Neben der DFL und Werder Bremen gehören dem Gremium auch Vertreter von Eintracht Frankfurt, Hannover 96, Borussia Mönchengladbach und dem Hamburger SV an, die als Gästemannschaften bei den betreffenden Spielen involviert waren. Rauball stellte klar, dass mögliche Kosten jedoch von allen Clubs getragen werden müssten. "Eine Fondsgründung steht nach wie vor nicht zur Debatte", betonte er. 

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