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Paderborn steigt in die Bundesliga auf

2. Liga - Paderborn steigt in die Bundesliga auf

Der SC Paderborn ist zum zweiten Mal nach 2014 in die Bundesliga aufgestiegen. Die Ostwestfalen leisteten sich am Sonntag beim Saisonfinale der 2. Fußball-Bundesliga zwar eine 1:3 (1:2)-Niederlage bei Dynamo Dresden, doch der 1. FC Union Berlin konnte daraus keinen Nutzen ziehen und spielte in Bochum 2:2. Nach einer Finte gegen seinen Gegenspieler schoss Philipp Klement (10.) die Gäste vor 30 000 Zuschauern im ausverkauften Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion mit seinem 16. Saisontor in Führung.

Pech für Paderborn

Alles sah nach einem einfachen Gang ins Oberhaus aus. Doch dann hatte SCP-Torhüter Leopold Zingerle Pech. Der Schuss vom Dresdner Baris Atik (18.) prallte vom Pfosten zurück und vom eigenen Rücken ins Tor zum Ausgleich. Erneut Atik (38./63.) traf nach einem Konter freistehend zur Dresdner Führung und erhöhte dann mit einem platzierten Schuss aus Nahdistanz zum 3:1. Die Sachsen zeigten ihr wohl bestes Heimspiel in dieser Saison. 

Aufstiegsparty am Montag

Nach Schlusspfiff rannten die Paderborner erstmal in die Kabine und warteten auf das Ergebnis aus Bochum. Dann kam Info. Union konnte in Bochum nicht gewinnen. Die Paderborner liefen jubelnd über den Rasen. Die Aufstiegsparty in Paderborn wird an diesem Montag im Rathaus der Stadt steigen, da alle nach Dresden mitgereisten Fans auch die Möglichkeit haben sollen, mit der Mannschaft in der Heimat zu feiern. 

Ingolstadt muss in die Abstiegsrelegation

Trainer Tomas Oral hat seine Rettungsmission beim Fußball-Zweitligisten FC Ingolstadt nicht auf direktem Weg krönen können. Die Oberbayern verloren am letzten Spieltag in einem dramatischen Spiel beim 1. FC Heidenheim mit 2:4 (0:2). Nach der ersten Niederlage mit Oral beenden sie die Spielzeit auf Platz 16. In der Relegation trifft der FCI auf den SV Wehen Wiesbaden. Das Hinspiel beim Dritten der 3. Liga findet an diesem Freitag statt. Das Rückspiel folgt am 28. Mai im Ingolstädter Sportpark. 

Orals Erfolgsserie reißt

Die Ingolstädter hätten gewinnen müssen, um den SV Sandhausen doch noch vom rettenden 15. Rang zu verdrängen. In einem mit offenem Visier geführten Spiel riss Orals Erfolgsserie. Der fünfte FCI-Coach der Saison hatte in den sechs Partien zuvor 16 Punkte geholt. Der FCI bewies Moral gegen ein Heidenheimer Team, das mit 55 Punkten und Platz fünf seine beste Zweitliga-Saison spielte. 

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