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FC Bayern gewinnt DFB-Pokal: 3:0 gegen Leipzig

3:0-Sieg gegen RB Leizpig - FC Bayern gewinnt DFB-Pokal

Der FC Bayern München hat zum 19. Mal den DFB-Pokal gewonnen und sich damit das Double aus Meisterschaft und Cup gesichert. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac besiegte RB Leipzig im Finale im ausverkauften Berliner Olympiastadion mit 3:0 (1:0). Robert Lewandowski brachte die Bayern eine Woche nach dem Gewinn des 29. Meistertitels in der Fußball-Bundesliga in der 29. Minute mit einem technisch anspruchsvollen Kopfball in Führung. Kingsley Coman erzielte zwölf Minuten vor dem Ende den zweiten Münchner Treffer, bevor erneut Lewandowski erfolgreich war (85.).

Leipzig erwischt den besseren Start

In einem temporeichen Spiel vor 74 322 Zuschauern hatte Final-Debütant Leipzig den besseren Start erwischt. Die Bayern konnten sich bei Nationaltorwart Manuel Neuer bedanken, der einen Kopfball von Leipzigs Yussuf Poulsen nach einer Ecke an die Latte lenkte, dass es nach elf Minuten noch 0:0 stand. Im Laufe des ersten Durchgangs wurden die Bayern jedoch stärker und hätten zur Pause auch höher führen können. Nach dem Seitenwechsel probierte Leipzig in einer offenen Partie nochmal alles, doch in der Schlussphase sorgten Coman und Lewandowski für die Entscheidung zugunsten der Münchner.

Rummenigge bestätigt Kovac-Verbleib

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat einen Verbleib von Trainer Niko Kovac beim FC Bayern München über das Saisonende hinaus angekündigt. "Ja, aber das haben wir eigentlich nie infrage gestellt. Wir haben nie gesagt, wir stellen irgendwas infrage", sagte Rummenigge in der ARD auf die Frage, ob Kovac auch in der kommenden Saison Trainer der Münchner sein werde. Eine Trennung von Kovac sei für die Münchner "nie ein Thema" gewesen, sagte Rummenigge und verwies auf die Laufzeit des Vertrages des Trainers bis 2021. Immer wieder war in der abgelaufenen Saison über eine vorzeitige Trennung von Kovac spekuliert worden, die Bayern-Bosse hatten lange ein klares Bekenntnis zu dem 47-Jährigen vermieden. "Am Ende des Tages müssen wir Titel holen, das wird von uns allen erwartet", sagte Rummenigge. "Der Trainer spielt dabei eine zentrale Rolle."

"Keine glückliche Wahl": Irritation um Trikotfarben im Pokalfinale

Die ungewöhnliche Farbkombination der Trikots im DFB-Pokalfinale irritierte nicht nur zahlreiche Zuschauer im Olympiastadion und vor den Fernsehern. Auch einige Profis zeigten sich zumindest verwundert, dass der FC Bayern mit roten Trikots und weißen Hosen sowie Stutzen auflief, während RB Leipzig in weiß-rot-rot antrat. "Es war keine glückliche Wahl. Auch für die Spieler auf dem Feld war es manchmal schwer, den Unterschied zu erkennen", sagte Leipzigs Torwart Peter Gulacsi nach der 0:3-Niederlage. Gemäß DFB-Fußballregel 04.3 müssen beide Teams Farben tragen, "durch die sie sich klar voneinander sowie von den Spieloffiziellen unterscheiden." In sozialen Netzwerken bemängelten viele Fans, dass die Mannschaften nur schwer auseinanderzuhalten gewesen seien."Ich fand es schon vor dem Spiel etwas komisch, die Ansetzung", sagte Bayerns Thomas Müller. "Aber jetzt nach dem Spiel ist es mir egal. Für die Schiedsrichter war es sicher nicht leicht." Und auch seinen Teamkollegen Mats Hummels beschlich vor Anpfiff "etwas Sorge", dass es zu Verwechslungen kommen könnte. "Aber irgendwie ging es im Spiel hervorragend", sagte der Weltmeister von 2014.

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