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Bayern warten auf Dominoeffekt am Transfermarkt

Bei Sané am Ball - Bayern warten auf «Dominoeffekt»

Karl-Heinz Rummenigge hat Kritik an den bisherigen Transferaktivitäten des FC Bayern München zurückgewiesen und auf die Schließung des Transfermarktes Anfang September verwiesen. "Wir sind noch nicht am Ende. Wir sind grundsätzlich bereit, auch das, was ich als Topspieler bezeichnen würde, nach wie vor zu holen", sagte der Vorstandsvorsitzende bei der Vorstellung des 80 Millionen Euro teuren Rekordeinkaufes Lucas Hernández in der Münchner Allianz Arena: "Wir arbeiten mit Hochdampf an dem Transfermarkt." 

Bei Sane weiter am Ball

Auch bei Nationalspieler Leroy Sané von Manchester City sei man weiterhin am Ball. Die Bayern-Führung erwartet nach dem Urlaub des Außenstürmers zeitnah ein Signal zu seiner Zukunftsplanung. Man müsse abwarten, "ob sich in der Richtung etwas bewegt", sagte Rummenigge. Die Defensive sieht er nach der Verpflichtung der französischen Weltmeister Hernández und Benjamin Pavard bestens aufgestellt. Die Bayern-Führung wartet auf einen ersten großen Transfer, der "einen Dominoeffekt" auslösen werde, wie Rummenigge glaubt: "Auf den wartet man in Fußball-Europa. Wenn es den gibt, dann werden viele Transfers folgen."

Mannschaft wird gut sein

Der FC Bayern sei in Position und habe genug Geduld, versicherte Rummenigge: "Wir werden eine Mannschaft haben, die in allen drei Wettbewerben sehr wettbewerbsfähig antreten wird." Die sportlichen Ziele in der neuen Saison würden "nicht geringer werden", sagte Rummenigge nach dem Gewinn der Meisterschaft und des DFB-Pokals im ersten Jahr mit Trainer Niko Kovac. "Wir werden den einen oder anderen Transfer noch tätigen müssen, qua Quantität des Kaders. Qualität haben wir", sagte Rummenigge. 

Michael Maxen

Reporter:
Michael Maxen

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