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Eintracht: Datenbank fordert Schadensersatz

Eintracht Frankfurt e.V - Datenbank fordert Schadensersatz

Im Rechtsstreit mit der Spielerdatenbank ISB ( International Soccer Bank) hat der Verein Eintracht Frankfurt heute zum ersten Mal vor der Presse Licht ins Dunkel gebracht. Vor ein paar Wochen war bekanntgeworden, dass ein inzwischen beurlaubter Mitarbeiter des Vereins unerlaubterweise mit Hilfe eines ihm bekannten Passworts sich in die Spielerdatenbank von RB Leipzig eingeloggt und Daten ausgespäht hatte.

Bei dem Mitarbeiter handelt es sich um den ehemaligen U 17 Trainer der Eintracht, Frank Leicht. Der hat bereits weitgehend eingeräumt, die ihm vorgeworfenden Taten begannen zu haben.

Bei einem Pressegespräch erklärte Dieter Burkert, geschäftsführendes Mitglied des Eintracht e.V., Der Vorwurf: Der ehemalige Eintracht Jugendtrainer Frank Leicht soll über den Account von Bundesligist RB Leipzig Daten von Spielern auf der Spielerdatenbank ISB (International Soccer Bank) eingesehen haben.

Leicht habe das Passwort von einem befreundeten RB-Mitarbeiter bekommen und so Zugriff auf das Konto erhalten.

Burkhardt: "Ärgerliche Sache"

Der Eintracht drohen Schadenersatzforderungen von rund 43.000 Euro. Die Eintracht e.V. Für die Frankfurter Eintracht ist der Rechtstreit eine „ärgerliche Sache“, aber man habe von Anfang an Aufklärungsarbeit betrieben, das sei ganz wichtig zu betonen.

Die Eintracht e.V. werde die Schadensersatzforderung nun umfassend prüfen und den berechtigten Forderungen nachkommen. Die Eintracht wird sich vor Gericht verteidigen, und hat auch schon einen Anwalt, der auf Datenrecht spezialisiert ist, eingestellt. Mit den Verhandlungen, sei aber frühestens im Oktober zu rechnen. 

Einigung mit RB Leipzig

Zwischen der Frankfurter Eintracht und RB Leipzig, gibt es unterdessen ein Gentleman Agreement, das die Eintracht die Vorwürfe transparent aufklärt und Leipzig alle Aufklärungsdaten zur Verfügung stellt. Leipzig verzichtet deswegen auf eine Anklage.

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