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Deutsche Triathlon-Staffel sichert Olympia-Quali

Deutsche Mixed-Staffel - Triathleten sichern Olympia-Quali

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Archivbild: Der Deutsche Triathlet Jonas Breininger bei der Mixed-Staffel-Weltmeisterschaft 2018 in Hamburg. 

Unter Ironman-Erfolgscoach Faris Al-Sultan haben die deutschen Kurzstrecken-Triathletinnen und -Triathleten nach Verbandsangaben das Olympia-Ticket bereits sicher. Deutschland könne mit der Mixed-Staffel nicht mehr aus den Top Sieben im Klassement für die Tokio-Qualifikation der Internationalen Triathlon Union verdrängt werden, hieß es in einer Mitteilung. An der Teilnahme bei den Spielen in einem Jahr könne auch das letzte mitentscheidende Rennen im März 2020 in Abu Dhabi nichts mehr ändern.

Zwei Quotenplätze für Frauen- und Männerrennen sicher

Durch die Mixed-Staffel-Qualifikation mit je zwei Männern und zwei Frauen haben die deutschen Ausdauer-Dreikämpfer auch jeweils zwei Quotenplätze für das Frauen- und das Männerrennen sicher. Die 23 Jahre alte Berlinerin Laura Lindemann und der 25 Jahre alte Hannoveraner Jonas Schomburg sind bereits gesetzt. Einzige Bedingung: Sie müssen bis zum 31. März unter den Top 30 in der Welt stehen.

In einem internen Ausscheidungsrennen im kommenden Mai in Kienbaum bekommen die beste Athletin und der beste Athlet im Rennen über die Mixed-Distanz von 300 Metern Schwimmen, 7 Kilometern Radfahren und 1,5 Kilometern Laufen jeweils das zweite Ticket.

Bundestrainer Al-Sultan: "Einfach großartig"

"Es ist einfach großartig, dass wir die Qualifikation jetzt schon in der Tasche haben", sagte Bundestrainer Al-Sultan. Der Coach des zweimaligen Ironman-Weltmeisters Patrick Lange und selbst ehemalige Ironman-Champion ist seit knapp einem Jahr im Amt. "Noch vor anderthalb Jahren sah es nicht danach aus, dass wir die Qualifikation bereits so früh erreichen könnten", meinte Sportdirektor Jörg Bügner.

2016 in Rio war kein deutscher Mann vertreten gewesen. Bei den Frauen hatten Anne Haug und Lindemann einen vorderen Platz weit verfehlt. Den größten Olympia-Erfolg hatte die DTU 2008 in Peking durch die Goldmedaille von Jan Frodeno gefeiert.

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