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Hannover legt Protest gegen Darmstadt-Spiel ein

Nach dem Spiel gegen Darmstadt - 96 legt Protest gegen Spielwertung ein

Hannovers Sebastian Jung (l) und Darmstadts Marvin Mehlem kämpfen um den Ball.

Hannover 96 hat gegen die Wertung des Zweitliga-Spiels vom vergangenen Montag gegen den SV Darmstadt 98 (1:2) Einspruch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingelegt. Die Niedersachsen begründeten nach DFB-Mitteilung den Einspruch damit, dass die Rücknahme des vermeintlichen 2:2-Ausgleichs durch 96-Profi Marc Stendera regelwidrig gewesen sei und damit das "Spiel mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst habe".

"Unanfechtbare Tatsachenentscheidung"

Nach Einholung der Stellungnahmen von den Verfahrensbeteiligten wird das DFB-Sportgericht zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden. Die Hessen reagierten gelassen auf den Protest. "Da der Unparteiische sich die Situation im Anschluss in der Review-Area angeschaut und bewertet hat, gehen wir von einer unanfechtbaren Tatsachenentscheidung aus", sagte Darmstadts Sportchef Carsten Wehlmann.

Ball vom Rücken des Schiris abgelenkt

Der 23 Jahre alte Stendera hatte bei der 1:2-Niederlage des Bundesliga-Absteigers kurz vor Schluss ein spektakuläres Tor erzielt. Das wurde nach Einsatz des Videobeweises jedoch nicht gegeben, weil der Ball vorher vom Rücken des Schiedsrichters Martin Thomsen zu Stendera gelenkt wurde, was seit dieser Saison geahndet werden muss.

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