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FC Bayern: Perisic fällt mehrere Wochen aus

Nach Zweikampf im Training - FC Bayern: Perisic fällt wochenlang aus

Fußball-Profi Ivan Perisic vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München hat sich im Abschlusstraining für das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Mittwochabend schwer verletzt. Der 31 Jahre alte Kroate habe sich eine Fraktur am Außenknöchel zugezogen, die "verschraubt werden" müsse, sagte Trainer Hansi Flick am Dienstag auf der Pressekonferenz der Münchner.

Im Zweikampf mit Neuzugang Odriozola

"Das ist im ersten Moment ein Schock", sagte Flick. Perisic hatte sich die Verletzung im Training bei einem Zweikampf mit Neuzugang Álvaro Odriozola zugezogen. Vier Wochen müsse der Bruch heilen, dann solle das Aufbautraining beginnen, sagte der Bayern-Trainer. Perisic ist noch bis zum Sommer mit Kaufoption von Inter Mailand ausgeliehen. Der Angreifer stand zuletzt fünfmal hintereinander in der Startelf.

Flick: "Mir macht es Spaß"

Unterdessen hat Hansi Flick nach dem erneuten Lob aus der Chefetage des FC Bayern die Freude an seinem Trainerposten in München hervorgehoben. "Mir macht es Spaß. Alles andere liegt nicht in meinen Händen", sagte der Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "So eine Mannschaft, mit so einer Qualität zu trainieren, das macht schon sehr großen Spaß. Deswegen bin ich da noch lange nicht müde", sagte Flick am Tag vor dem Pokal-Achtelfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ARD) gegen 1899 Hoffenheim.

Hainer: "Wenn er weiter so gewinnt, gibt es keine Alternative"

Präsident und Aufsichtsratschef Herbert Hainer hatte sich zuvor lobend über den bislang bis zum Saisonende als Cheftrainer vorgesehenen Flick geäußert. "Wir wollen erfolgreichen und bezaubernden Fußball spielen, so wie jetzt unter Hansi Flick", sagte der Nachfolger von Uli Hoeneß laut "Passauer Neue Presse" beim Besuch des Fanclubs Red Bulls Taubenbach im niederbayerischen Simbach. "Wenn er weiter so gewinnt, dann gibt es keine Alternative."

Flick: "Weiß auch, dass es Woche für Woche anders sein kann"

Flick freute sich über die Worte des früheren Adidas-Chef Hainer. "Das freut einen natürlich, wenn man so was über sich liest. Aber ich weiß auch, dass es beim FC Bayern München Woche für Woche anders sein kann", sagte der 54-Jährige. "Im Moment ist das nicht mein Thema. Der FC Bayern München muss gucken, was er für seine Zukunft möchte. Wenn wir gewinnen und er hat Ruhe, sich das genau zu überlegen, ist das die optimale Voraussetzung."

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