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3:1 gegen Leipzig: SGE im Pokal-Viertelfinale

Starker 3:1-Sieg gegen Leipzig - Eintracht im DFB-Pokal-Viertelfinale

© dpa

Eintracht Frankfurt hat seinen Ruf als RB-Leipzig-Schreck bestätigt und darf vom dritten DFB-Pokal-Finale innerhalb von vier Jahren träumen. Das Team von Trainer Adi Hütter besiegte die Sachsen im Achtelfinale mit 3:1 (1:0) und feierte damit zehn Tage nach dem 2:0-Erfolg in der Bundesliga den nächsten Sieg über Leipzig.

Leipzigs Anschluss kommt zu spät

Vor 47 400 Zuschauern schossen André Silva (16. Minute/Handelfmeter) und Filip Kostic (51./90.+5) die Tore für das effektive Heimteam, das nach dem überraschenden Titel 2018 wieder die Chance auf eine erfolgreiche Pokal-Saison hat. Für verunsicherte und weitgehend harmlose Leipziger war es ausgerechnet vor dem mit Spannung erwarteten Gipfel beim FC Bayern am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) schon das dritte sieglose Spiel in Serie. Der Anschluss durch Dani Olmo (69.) kam zu spät.

Die Fans begeistert und euphorisch am FFH-Mikro

Leipzig beginnt motiviert

Beide Mannschaften hatten sich erst in der Bundesliga duelliert. Entsprechend motiviert begannen die am Wochenende als Tabellenführer abgelösten Gäste. Amadou Haidara und noch aussichtsreicher Patrik Schick, der anstelle von Nationalspieler Timo Werner in der Startformation stand, scheiterten mit ihren Abschlüssen innerhalb weniger Sekunden aber knapp (10.).

Eintracht-Neuzugang Ilsanker darf nicht spielen

Keine fünf Minuten später berührte Leipzigs Nationalspieler Marcel Halstenberg den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. Den erst nach Einsatz des Videobeweises gegebenen Elfmeter verwandelte Silva, der kurz vor der Pause noch das Außennetz traf (45.), sicher. Der Portugiese spielte für den nach einem Magen-Darm-Infekt geschwächten Bas Dost von Beginn an. Auf Winter-Neuzugang Stefan Ilsanker musste Eintracht-Trainer Adi Hütter dagegen verzichten - eine Vertragsklausel verhinderte den Einsatz des am Freitag von Leipzig nach Frankfurt gewechselten Österreichers.

FFH-Reporterin Sonja Pahl im Gespräch mit Trainer Adi Hütter

Nationalspieler Werner kommt bei Leipzig erst spät

Die Gäste kontrollierten unmittelbar nach dem Eintracht-Tor zwar weitestgehend die Partie. Die Nagelsmann-Elf spielte aber zu statisch, leistete sich mehrere Fehlpässe - und blieb hinten anfällig. Seinen Verzicht auf Toptorjäger Werner in der Startelf hatte Julian Nagelsmann vor der Partie mit der Eintracht-Taktik begründet. "Frankfurt hat sich extrem auf Werner eingestellt", sagte er bei Sky. Der Nationalspieler kam erst in der 61. Minute aufs Feld.

Weitere Chancen für Eintracht nach 2:0

Die Eintracht, die am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) gegen den FC Augsburg antritt, beschränkte sich zunehmend auf Konter, die aber enorm effektiv gespielt wurden. Vor ihrem zweiten Tor nutzten die Hessen einen fatalen Fehlpass von Dayot Upamecano, um blitzschnell vor das Leipziger Tor zu gelangen, wo Kostic die Nerven behielt. Mijat Gacinovic traf wenig später das Außennetz (58.), Martin Hinteregger verpasste per Kopf denkbar knapp (72.). Die nun mit drei Stürmern agierenden Leipziger drückten auf den Anschluss, den Olmo aus gut 14 Metern erzielte. Mehr wurde es nicht mehr, stattdessen setzte Kostic den Schlusspunkt.

Auch Bremen, Schalke und Düsseldorf haben es ins Viertelfinale geschafft.

Bremen - durch einen 3:2-Überraschungserfolg gegen den BVB mit seiner Tormaschine Haaland.

Schalke - durch einen 3:2-Sieg gegen die Berliner Hertha - nach Verlängerung.

Und Düsseldorf - durch ein 5:2 bei Kaiserslautern.

Die Viertelfinal-Gegner werden Sonntag Abend ausgelost.

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