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Das ist Sebastian Vettels neuer Ferrari

Gewinnt er damit den Titel? - Das ist Sebastian Vettels neuer Ferrari

Sebastian Vettel will in einem Ferrari mit der offiziellen Bezeichnung SF1000 seinen ersten WM-Titel in der Formel 1 mit der Scuderia gewinnen. Die Italiener präsentierten ihren roten Rennwagen im Theater Romolo Valli in Reggio Emilia erstmals der Öffentlichkeit. Der Name deutet auf den 1000. Grand Prix von Ferrari in der Formel 1 in diesem Jahr hin.

Vettel hat richtig Bock auf sein neues Auto

"Ich mag ihn sehr", sagte der viermalige Weltmeister Vettel, dessen Vertrag bei Ferrari Ende dieses Jahres ausläuft. "Ich kann es nicht erwarten, ihn endlich zu fahren."

Ferrari wurde zuletzt vor über 10 Jahren Fahrerweltmeister

Die Italiener wurden letztmals 2007 Fahrerweltmeister, ihre letzte Konstrukteurs-WM holten sie im Jahr darauf. Die ersten Tests beginnen am 19. Februar in Barcelona. Der Auftakt-Grand-Prix findet am 15. März in Melbourne statt.

Vettel ist die "erste Wahl"

Vettel startet ohne Nummer-eins-Status in die neue Formel-1-Saison. In der Diskussion um seine Zukunft bei den Italienern hat der viermalige Weltmeister aber Rückhalt von Teamchef Mattia Binotto erhalten. "Sebastian ist im Moment unsere erste Wahl", sagte der Ferrari-Boss englischen Medien zufolge nach der Vorstellung des neuen Rennwagens SF1000 am Dienstagabend in Reggio Emilia. "Wir diskutieren das mit ihm und werden die Diskussionen auch fortsetzen. Er ist sicher unsere erste Option, unsere erste Präferenz."

Vettel (32) bestreitet 2020 bereits seine sechste Saison mit Ferrari. Der Heppenheimer hat mit den Italienern aber noch keine Weltmeisterschaft gewinnen können. Während Vettels Vertrag Ende dieses Jahres ausläuft, unterschrieb sein monegassischer Stallrivale Charles Leclerc (22) im Dezember 2019 einen langfristigen Kontrakt bis zum Ende der Saison 2024.

Vettel: "Mache mir keine Sorgen"

Vettel zeigte sich angesichts der anhaltenden Debatten um seine Rolle bei der Scuderia gelassen. "Ich mache mir in dieser Hinsicht keine Sorgen. Ich muss mich nicht verstecken", sagte er dem TV-Sender RTL in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview. In der Vorsaison sei es für ihn oft nicht rund gelaufen. Eine veränderte Lage im Zweikampf mit Leclerc sieht Vettel aber nicht. "Wir haben beide das gleiche Auto und die gleichen Voraussetzungen. Der Rest wird sich auf der Strecke klären", sagte Vettel.

Zu Beginn der vergangenen Saison hatte noch Vettel den Status als Nummer eins zugesprochen bekommen. Der damalige Ferrari-Neuling Leclerc ließ den viermaligen Weltmeister dann aber mehrere Male hinter sich und landete auch in der WM-Wertung als Vierter direkt vor dem Deutschen. In Brasilien 2019 krachten beide Piloten aber erstmals sogar auf dem Asphalt ineinander.

Keine Stallorder von Ferrari

Bei seinem geplanten Angriff auf Mercedes 2020 bekommt Vettel nun erstmal keine Vorfahrt mehr von Ferrari vor Leclerc. "Charles hat ein Jahr Erfahrung mit uns hinter sich. Sie werden auf demselben Level sein, sie können beide darum kämpfen, vorne zu sein", sagte Binotto. Beide Piloten sollen demnach erstmal frei fahren dürfen.

Zuletzt waren auch Spekulationen aufgekommen, dass Titelverteidiger Lewis Hamilton (35) künftig das zweite Cockpit neben Leclerc bekommen könnte. "Wir ziehen das momentan nicht in Erwägung. Wir sind nur auf unsere Fahrer fokussiert", meinte Binotto über Hamilton als mögliche Alternative zu Vettel. Auch der Vertrag des englischen Mercedes-Piloten läuft Ende dieses Jahres aus. Ab 2021 gilt ein neues Formel-1-Reglement.

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