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Trotz Diskussionen: IOC will Olympia im Juli

Olympia in Tokio - Trotz Diskussionen: IOC will durchziehen

Die Diskussion um die Austragung oder Absage der Olympischen Spiele und der Paralympics in Tokio ist auch am Samstag unvermindert weitergegangen. Klarheit herrscht hingegen im Eishockey. Die WM in der Schweiz findet nicht statt. Immer wieder melden sich prominente Sportler im Zuge der Coronavirus-Pandemie zu Wort, die Zahl der Fälle steigt auch bei den Athleten weiter.

Bach rechtfertigt Verhalten des IOC

IOC-Präsident Thomas Bach sieht eine Absage der Olympischen Spiele in Tokio als die am wenigsten faire Lösung. Die Wettbewerbe sollen vom 24. Juli bis zum 9. August stattfinden. "Die Absage würde den olympischen Traum von 11 000 Athleten aus 206 Nationalen Olympischen Komitees und dem IOC-Flüchtlingsteam zerstören", sagte der 66-jährige Tauberbischofsheimer im SWR-Interview am Samstag. Man könne die Spiele nicht so einfach wie Spieltage im Fußball auf einen anderen Termin verlegen, erklärte Bach

Sportlergewerkschaft will Verschiebung um ein Jahr

Der Geschäftsführer der Sportlergewerkschaft "Athleten Deutschland e.V.", Johannes Herber, unterstützt eine Verschiebung um ein Jahr. Dies würde eine größere Fairness garantieren, sagte der ehemalige Basketballprofi dem "Tagesspiegel". Beispielsweise in China würden schon wieder Wettbewerbe stattfinden, während in anderen Teilen der Welt Stillstand herrsche, erläuterte der 37-Jährige. Auch der deutsche Leichtathletik-Verbandspräsident Jürgen Kessing plädierte für eine Verschiebung um ein Jahr, so wie dies die Europäische Fußball-Union UEFA für die EM 2020 beschlossen hatte.

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