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SGE-Profi Chandler: "Versuche positiv zu bleiben"

Eintracht Frankfurt - Timmy Chandler: " Positiv bleiben"

Eintracht Spieler Timothy Chandler feiert am heutigen Sonntag seinen 30. Geburtstag - und das ganz anders als geplant: " Ich denke, ich bleibe heute mal zu Hause", scherzt der Abwehrspieler, der wie seine Teamkollegen schon seit anderthalb Wochen in häuslicher Quarantäne ist, weil zwei Eintracht Spieler und zwei Betreuer positiv auf das Corona Virus getestet worden waren.

Spielen mit Tochter Hailey auf dem Balkon

Der ehemalige US-Nationalspieler berichtet:" Ich versuche die Zeit jetzt gerade so positiv wie möglich zu sehen. Ich habe eine kleine Tochter (Anm: Hailey - fast 9 Monate) und da passiert in dem Alter so schnell so viel. Das kann ich jetzt alles direkt miterleben. Wir sitzen viel auf dem Balkon, spielen da und sind so an der frischen Luft."

Natürlich fehlen ihm aber auch seine Teamkollegen und der Fussball: " Goncalo Paciencia ( Anm: die beiden sind beste Freunde) hat heute Nacht schon für mich zum Geburtstag gesungen. Die anderen rufen noch an. Wir sprechen eigentlich jeden Tag über facetime. Aber das MIteinander auf dem Rasen fehlt." So wie ganz allgemein das Training auf dem Platz: " Ich freue mich sehr darauf, wenn wir auf dem Rasen wieder zusammentrainieren können. Und wir irgendwann dann auch wieder Fussballspielen können und am besten so schnell wie möglich auch wieder mit Zuschauern." Die Eintracht hofft darauf, wie alle Profi Clubs, dass ein Trainingsstart am 5. April möglich ist.

" Das wichtigste ist, das sich die gesamte Situation erst mal beruhigt"

Chandler ist aber auch klar, dass es eine Weile dauern kann, bis der "normale" Alltag wieder Einkehr hält: " Das wichtigste ist jetzt erst mal, dass sich die gesamte Situation wieder beruhigt. Wie Fussballspielen dann zum Beispiel längere Zeit ohne Zuschauer wäre, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich versuche im Moment wenige Nachrichten zu sehen, damit ich mir nicht zu viele Gedanken mache. Wir müssen psoitiv bleiben und irgendwann kommt der normale Alltag dann wieder zurück."

Sonja Pahl

Reporterin
Sonja Pahl

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