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Skispringen in Willingen im Januar

Weltcup in Nordhessen - Skrispringen in Willingen im Januar

Vom 29. bis 31. Januar 2021 werden sich die weltbesten Skispringer im Rahmen des neuen Formats Willingen/6 wieder die Ehre auf der größten Großschanze der Welt im waldeckischen Upland geben, wo sie mittlerweile schon seit 1995 zu Hause sind. Ob der internationale Wettkampf bis dahin vor der traditionellen großen Kulisse stattfinden kann, muss abgewartet werden.

Unklar ist, ob Zuschauer dabei sein dürfen

„Natürlich hoffen wir darauf, dass bis zum neuen Jahr die Situation um die derzeit alles beherrschende CoronaPandemie eine gänzlich andere sein wird“, sagte Ski-Club-Präsident und Weltcup-OK-Chef Jürgen Hensel, „aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Bestimmtheit zu sagen. Es kann auch sein, dass wir ohne Zuschauer oder mit einer sehr begrenzten Anzahl an Zuschauern springen werden.“

Kartenvorverkauf soll im Oktober starten

Der Kartenvorverkauf für Willingen 2021, den Jahr für Jahr viele tausend treue Fans der weltbesten „Adler“ gar nicht abwarten können, soll am 5. Oktober dieses Jahres starten. Willingen/6 ist eine Premiere am Mühlenkopf. Qualifikation am Weltcup-Freitag sowie ein Einzel-Weltcup mit jeweils dem ersten Wertungsdurchgang und dem Finale am Weltcup-Samstag und am Weltcup-Sonntag werden um das zusätzliche Qualifikationsspringen am Sonntag ergänzt. Alles fließt in die Wertung ein. Und die Sieger von Willingen/6 erhalten neben den Weltcup-Preisgeldern die ausgelobte Sonderprämie von 30.000 Euro (1.Platz 15.000 €, 2. Platz 10.000 €, 3. Platz 5.000 €) für die herausragenden Triumphe.  

Lokalmatatdor Stefan Leyhe kuriert seinen Kreuzbandriss gerade aus

Nach dem sensationellen Heimsieg des umjubelten Lokalmatadoren Stephan Leyhe beim letzten Weltcup-Einzel am 8. Februar 2020 war die Euphorie vor Ort riesengroß. Vor mit 23.500 Zuschauern restlos ausverkauftem Stadion feierte der 28-jährige Top-Springer aus Schwalefeld nach einer fantastischen Saison den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere, der für unvergessliche Gänsehaut-Momente und viele Freudentränen sorgte. Leider zog sich Leyhe dann beim letzten Springen der Saison in Trondheim vor dem Coronabedingten Saisonabbruch einen Kreuzbandriss zu, den er derzeit physiotherapeutisch auskuriert, um wieder in die Gala-Form des vergangenen Winters zu kommen.

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