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Formel-1 kann mit 2 Rennen in Österreich starten

Formel-1-Saison kann loslegen - Start mit 2 Rennen in Österreich im Juni

Die Formel 1 ist bereit für ihren Neuanfang. Die Königsklasse des Motorsports darf nach mehrmonatiger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie Anfang Juli in Österreich starten. Wie das Gesundheitsministerium nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA bestätigte, erfülle das für die beiden Rennen am 5. und 12. Juli vom Veranstalter vorgelegte Gesundheitskonzept die aktuellen Erfordernisse. Die beiden Rennen in Spielberg wären der Auftakt in die Saison 2020.

Strenge Regeln vor Ort

Das Gesundheitsgutachten für den Doppel-Grand-Prix sieht unter anderem vor, dass sich Piloten und Formel-1-Personal vor der Einreise nach Österreich testen lassen. Zudem soll die Zahl der Mitarbeiter an der Strecke auf ein Minimum reduziert werden. Bei den Rennen in Österreich sollen laut Veranstalter höchstens 2000 Personen dem Tross der Rennserie angehören. Weitere Maßnahmen wie die Unterbringung von Teams in getrennten Hotels sind vorgesehen.

Auch weitere Termine stehen

Nach den beiden Spielberg-Rennen würde in Budapest am 19. Juli das dritte Rennen in drei Wochen starten. Von dort ginge es weiter nach Silverstone zu den Rennen am 2. und 9. August, am 16. August würde der Große Preis im heißen Spanien nachgeholt, zwei Wochen später der Klassiker im belgischen Spa-Francorchamps steigen und wiederum eine Woche später der Große Preis von Italien folgen. Dies sieht ein Notkalender vor. Danach würde eine Übersee-Reise beginnen - oder womöglich doch ein Abstecher nach Deutschland. Der Hockenheimring fehlte jedoch in einem Entwurf. Das Finale der Formel 1 soll im Dezember traditionell in Abu Dhabi ausgetragen werden. Die Formel 1 wollte eigentlich am 15. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne in die Saison starten. Das Coronavirus bremste jedoch auch die Rennserie aus. Es wurden dann alle Rennen bis Ende Juni abgesagt oder verschoben. Die Formel-1-Bosse hoffen auf mindestens 15 Große Preise in diesem Jahr.

Michael Maxen

Reporter
Michael Maxen

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