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Eintracht Frankfurt hat Europa im Blick

Eintracht gegen Schalke - Frankfurt hat Europa im Blick

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Eintracht Frankfurt will es im Bundesliga-Endspurt noch einmal wissen und die minimale Chance zur Rückkehr auf die europäische Fußball-Bühne nutzen.

"Wir haben in Berlin gezeigt, dass wir unbedingt alle Spiele gewinnen möchten und peilen bis zum Ende neun Punkte an", sagte Cheftrainer Adi Hütter nach dem 4:1 bei Hertha BSC und vor der heutigen Partie gegen den Tabellennachbarn FC Schalke 04.

Hütter: "Wir wollen alle drei Spiele gewinnen"

"Ob wir es schaffen, steht auf einem anderen Blatt. Alles, was nach oben geht, wäre super." Nach Schalke geht es am Samstag zum 1. FC Köln und danach zum SC Paderborn.Der Europa-League-Teilnehmer vom Main liegt einen Punkt Schalke (39). Während sich die Hessen nach einiger Zeit im unteren Tabellengefilde mit drei Auswärtserfolgen aus der Gefahrenzone herausgearbeitet haben, läuft es bei den Gelsenkirchener alles andere als rund. Neben der Unruhe im Club tritt der FC Schalke 04 mit dem Negativ-Vereinsrekord von zuletzt 13 Spielen ohne Sieg in Frankfurt an, wo er zudem in acht Gastspielen keinen Dreier holen konnte.Allerdings machte die Eintracht in den vergangenen vier Heimpartien in der eigenen Arena keine gute Figur und holte nur einen von zwölf Punkten.

"Wir waren lange die schwächste Auswärtsmannschaft. Jetzt haben wir auswärts dreimal in Folge gewonnen. Dafür stimmt es nun ergebnistechnisch bei den Heimspielen nicht mehr ganz", befand Hütter. "Das wollen wir natürlich gern gegen Schalke ändern."Besonders die Eintracht empfindet die Geisterspiele ohne den "zwölften Mann" als Nachteil. "Durch Corona hat sich viel geändert, das zeigen die Ergebnisse", sagte der österreichische Coach. "Die Spiele finden quasi auf neutralem Boden statt. Das zeigt auch, wie wichtig Fans sind. Insbesondere bei uns. Unsere Zuschauer besitzen ein gutes Gespür dafür, wann wir sie am meisten brauchen."

Hütter: "Erwarte attraktives Spiel mit vielen Zweikämpfen"

Obwohl es den auch mit vielen Verletzungssorgen geplagten Gelsenkirchenern an Erfolgserlebnisse mangelt, hält Hütter den Gegner keineswegs für einen angeschlagenen Punktelieferanten. "Schalke war gegen Leverkusen sehr aggressiv, bissig und laufstark. Da haben sie mir gut gefallen", erklärte der 50-Jährige. "Trotz der vielen Verletzten sind sie als Team zusammengewachsen."Deshalb erwartet er "ein attraktives Spiel" mit vielen Zweikämpfen und viel Dynamik. "Ich hoffe, dass wir dabei den längeren Atem haben werden", sagte Hütter, der wieder auf den zuletzt Gelb gesperrten Mittelfeldakteur Sebastian Rode bauen kann.

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