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Eintracht will vor 20.000 Fans spielen

Neue Bundesliga-Saison - Eintracht will vor 20.000 Fans spielen

© dpa

RCHIV - 25.10.2018, Frankfurt/Main: Die Frankfurter Ultras führen beim Einlauf der Mannschaften im vollen Fanblock eine Choreografie auf. 

Eintracht Frankfurt will in der neuen Bundesliga-Saison zunächst vor etwa 20 000 Zuschauern im Deutsche-Bank-Park spielen. "Wir gehen in unserer Planung von einer Größe von 20 000 Zuschauern aus, wobei es je nach Auflagen auch 15 000 oder 24 000 werden können", sagte Vorstandsmitglied Axel Hellmann dem "Kicker".

Normalerweise über 50.000 Fans

Die Hessen orientieren sich dabei am Hygiene-Konzept der Deutschen Fußball Liga zur Teilzulassung der Fans. Die DFL hat die Clubs zu lokalen Konzepten aufgefordert. Diese müssen von den Gesundheitsbehörden vor Ort mit Blick auf das Infektionsgeschehen in der Corona-Pandemie genehmigt werden.

Normalerweise passen 51 500 Zuschauer in die Arena am Stadtwald, vor den Geisterspielen in der abgelaufenen Runde hatten die Frankfurter durchschnittlich 50 160 Besucher. "Das konkrete Vergabeverfahren werden wir mit der organisierten Fanszene besprechen, also mit den Vertretern der Fanclubs, der Fanabteilung, der Nordwestkurve und den Ultras", kündigte Hellmann an.

Problematik vor allem rund ums Stadt

Der 48 Jahre alte Jurist schließt dem Bericht zufolge beim Vergabeprozess der Tickets aus, diese an einen etwaigen Verzicht bei Rückerstattungen zu koppeln. "Insgesamt ist die große Herausforderung nicht die Sitzanordnung im Stadion, sondern das Thema Anfahrt, Zugang und Abreise. Da hoffen wir, in etwa zwei Wochen detailliert mit Stadt und Vertretern des ÖPNV unsere Planungen abschließen zu können", sagte Hellmann.

Debatte um Alkoholverbot

Auf einer Mitgliederversammlung des Ligaverbandes wollen die Vertreter der 36 Proficlubs über ein einheitliches Vorgehen in diversen Punkten beraten wie Karten-Kontingente für Gäste-Fans oder ein mögliches Alkoholverbot. "Wir wollen nach Schlusspfiff auch Schlangen an den Ausgängen vermeiden. Also ist es sicher kein Nachteil, wenn die Leute nach dem Spiel im Stadion noch die Möglichkeit haben, ein Bier zu trinken und die 90 Minuten Revue passieren zu lassen", sagte Hellmann.

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