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Halbmarathon in Frankfurt

Gabius und Steinruck starten - Halbmarathon am Sonntag in Frankfurt

Deutschlands Marathon-Elite kehrt nach der unfreiwilligen Corona-Pause in den Wettkampfmodus zurück. Angeführt vom deutschen Rekordhalter Arne Gabius und Lokalmatadorin Katharina Steinruck bestreiten am kommenden Sonntag etwa 30 Lauf-Asse in Frankfurt einen Halbmarathon, der als offizieller Qualifikationslauf des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für die WM am 17. Oktober im polnischen Gdynia gilt.

Gabius und Steinruck sind am Start

"Ich habe natürlich sehr schöne Erinnerungen an Frankfurt, daher freue ich mich, dorthin zurückzukehren. Es ist super, dass dieses Rennen stattfindet", sagte Gabius. Der 39-Jährige, der am 4. Oktober beim London-Marathon starten will, hatte vor fünf Jahren am Main den deutschen Marathon-Rekord auf 2:08:33 Stunden verbessert. Mit einer Bestzeit von 1:02:09 Stunden im Halbmarathon ist er der schnellste Läufer im Feld mit ausschließlich in Deutschland lebenden Athleten. Favoriten sind jedoch der deutsche Marathon-Meister Tim Gröschel aus Rostock und der Jahresbeste über die Halbdistanz Amanal Petros (Wattenscheid).Vorfreude herrscht auch bei Steinruck, für die es der erste Halbmarathon in diesem Jahr ist.

Steinruck: " ich freue mich, dass ich in meiner Heimatstadt starten kann"

"Ich freue mich, dass ich nun sogar in meiner Heimatstadt starten kann und danke den Organisatoren, dass sie dies unter diesen Umständen möglich gemacht haben. Damit hatte ich noch bis vor kurzem nicht gerechnet", sagte die 31-Jährige. Um das WM-Ticket zu lösen, muss sie über die 21,0975 Kilometer unter 1:14:00 Stunden bleiben.Um den Athletinnen und Athleten eine größtmögliche Sicherheit zu bieten, wird der Wettkampf ausschließlich auf dem eingezäunten Gelände der Messe Frankfurt ausgetragen. "Das ist für uns der ideale Ort, um unter den derzeitigen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sicher veranstalten zu können und dabei auch das Problem zu lösen, dass wir zurzeit leider keine Zuschauer zulassen dürfen", sagte Renn-Organisator Jo Schindler.

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