Nachrichten > Sport, Top-Meldungen >

Einigung auf Testbetrieb für Fan-Rückkehr

Fans in Stadien und Hallen - Länder einigen sich auf Testbetrieb

© dpa

Mönchengladbach: Zuschauer verfolgen die DFB-Pokal-Partie zwischen Gladbach und Oberneuland mit dem gebotenen Abstand

Die Bundesländer haben sich rechtzeitig zum Start der Fußball-Bundesliga an diesem Wochenende auf einheitliche Regeln zur Fan-Rückkehr geeinigt.

Die Zeit der ungeliebten Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga und den anderen großen Profiligen ist vorerst vorüber. "Die Fußball-Bundesligisten, aber auch die Clubs und Vereine anderer Sportarten, können sehr froh sein", kommentierte Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Entscheidung. "Dieses Gefühl haben wir beim BVB auf jeden Fall."Die Grenze liegt bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität - 1.000 Zuschauer dürfen auf jeden Falls ins Stadion oder in die Halle. Denn die Regeln gelten nicht nur für Fußball, sondern etwa auch für Handball- oder Basketballspiele.

Alkoholverbot und Abstandsgebot

Es wird wegen der anhaltenden Corona-Pandemie aber wichtige Einschränkungen geben. So sollen unter anderem keine Tickets für Fans der jeweiligen Gastmannschaften ausgegeben werden. Die Tickets werden nur personalisiert verkauft, damit eine Nachverfolgung von Infektionsketten gewährleistet wird. Vorzugsweise soll es darum vollständig digitale Lösungen im Rahmen des Ticketings geben.

Abstand muss eingehalten werden

Entsprechend den jeweils geltenden Landesregeln muss ein Abstandsgebot von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies werde "insbesondere durch eine Reduktion der maximalen Zuschauerauslastung, eine Entzerrung der Besucherströme durch eine Segmentierung bei Ein- und Auslass, ein Verbot des Ausschanks und Konsums von alkoholhaltigen Getränken sowie ein Zutrittsverbot für erkennbar alkoholisierte Personen" erreicht, heißt es in dem der dpa vorliegenden Beschluss.

Entscheidung über Testergebenis Ende Oktober

Die jeweils zuständigen Sportverbände sollen den Testbetrieb wissenschaftlich begleiten. Dabei solle besonders auf die Problematiken der Aerosole, Verkehrslenkung, des Ticketing, Einlass und Verlassen des Stadions und die Unterschiede zwischen Hallen- und Freiluftsport eingegangen werden. Spätestens Ende Oktober soll nach dem Beschluss über die Erkenntnisse aus dem Probebetrieb und über die Überführung in einen Dauerbetrieb entschieden werden.

nach oben