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Regierung rüstet sich für Energiekrise

Rettungsschirm für Versorger - Regierung rüstet sich für Energiekrise

Habeck auf dem Weg zum SPD-Wirtschaftsforum.
© dpa

Habeck auf dem Weg zum SPD-Wirtschaftsforum.

Die Bundesregierung will in der Gaskrise mit der Stützung von Energieunternehmen Verbraucher vor Preisexplosionen bewahren.

Dazu könnte der Staat mit Milliarden-Steuergeldern bei angeschlagenen Firmen wie Uniper einsteigen. Um dies zu erleichtern, brachte das Kabinett gesetzliche Änderungen auf den Weg. Geplant ist außerdem als Option ein Umlagesystem, damit Preissprünge beim Gas für Energieversorger gleichmäßiger an Kunden weitergeben werden können.

Regierung kann Verschlechterung der Situation nicht ausschließen

Die Bundesregierung will aber verhindern, dass dieses Instrument zum Einsatz kommen muss."Die Lage am Gasmarkt ist angespannt, und wir können eine Verschlechterung der Situation leider nicht ausschließen", sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck. "Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass sich die Lage zuspitzt."

Grundversorgung im Winter soll erhalten bleiben

Deshalb sollten Instrumente nachgeschärft werden. "Es geht darum, alles zu tun, um auch im kommenden Winter die grundlegende Versorgung aufrechtzuerhalten und die Energiemärkte so lange es geht am Laufen zu halten - trotz hoher Preise und wachsender Risiken."

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