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HUK: Weniger Unfälle durch begleitetes Fahren

Analyse der HUK Coburg zeigt: - Weniger Unfälle durch begleitetes Fahren

© dpa

Fahren üben mit Erwachsenen auf dem Beifahrersitz hilft, um Verkehrsunfällen zu reduzieren. (Symbolbild)

Begleitetes Fahren kann den Verkehr sicherer machen. Zu diesem Ergebnis ist jetzt die HUK Coburg gekommen. Demnach würden junge Autofahrer zwischen 18 und 25 Jahren später seltener Unfälle bauen, wenn sie vorher das Fahren in Begleitung üben.

Laut der Analyse des Autoversicherers sei die "Schadenhäufigkeit" bei diesen Fahrern um mehr als ein Viertel niedriger.

Zukünftiger Verkehr sicherer

Der positive Effekt wirkt sich laut HUK auch auf den Verkehr der Zukunft aus: Bei den bis zu 24-Jährigen sei die Schadenhäufigkeit um rund 25 Prozent niedriger. Aufgrund der positiven Erfahrung begrüßt das Unternehmen das Vorhaben der Berliner Koalition, das begleitete Fahren schon mit 16 Jahren zu erlauben. Allerdings lehnt das laut einer Yougov-Umfrage die Mehrheit der Bürger ab.

Fahralter beeinflusst Versicherungsbeiträge

Im statistischen Schnitt verursachen die jungen und die ganz alten Autofahrer die meisten Unfälle. Am sichersten fahren Menschen mittleren Alters. Dementsprechend sieht auch die Beitragskurve für die Kfz-Versicherung aus: Fahranfänger zahlen hohe Beiträge, in mittleren Jahren sind die Beiträge niedrig und im Rentenalter werden sie wieder sehr teuer.

 

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