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Europäische Arzneimittelbehörde: Zulassung für Omikron-Impfstoffe

Europäische Arzneimittelbehörde - Zulassung für Omikron-Impfstoffe erteilt

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat den an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffen von Biontech und Moderna die Zulassung erteilt.
© dpa

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat den an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffen von Biontech und Moderna die Zulassung erteilt (Symbolbild).

Ein Expertenausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur hat den Weg für zwei an die Omikron-Variante angepasste Corona-Impfstoffe freigemacht.

Das teilte die EMA mit. Die EU-Kommission muss nun noch formal über die Zulassung entscheiden. Wie ein Sprecher der EU-Kommission der Deutschen Presse-Agentur sagte, werde die Brüsseler Behörde die Entscheidung der EMA sehr schnell annehmen. Ob dies noch am gleichen Tag geschehe, sei aber offen.

Impfung gegen Variante,die eigentlich keine Rolle mehr spielt - trozdem Hoffunung

Die EMA-Entscheidung betrifft Anträge von Biontech/Pfizer und des US-Unternehmens Moderna auf Zulassung von sogenannten bivalenten mRNA-Impfstoffen, die vor dem ursprünglichen Sars-CoV-2 und vor der Omikron-Sublinie BA.1 Schutz bieten sollen. In Deutschland spielen diese Viren mittlerweile keine Rolle mehr. Die Hoffnung ist aber, dass dieser Impfstoff auch gegen die aktuell kursierenden Omikron-Sublinien besser wirkt.

Impfkampagne in Deutschland nimmt wieder Fahrt auf

Mit der Entscheidung der EMA und der EU-Kommission ist der Weg frei für die Fortsetzung der Impfkampagne in Deutschland. Bei den Corona-Impfungen plant der Bund für Anfang September den Start mit fortentwickelten Impfstoffen auch für neuere Virusvarianten.

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Lieferung ab Montag

Vorbehaltlich der erwarteten EU-weiten Zulassung sollen in den beiden Wochen ab 5. September rund 14 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer und Moderna kommen, die an die Variante BA.1 angepasst sind. Das geht aus einem Schreiben von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hervor.

Impfungen in Rheinland-Pfalz ab Mittwoch möglich

In Rheinland-Pfalz sollen vom kommenden Mittwoch an Corona-Auffrischungsimpfungen mit den angepassten Wirkstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna möglich sein. Das teilten Gesundheitsminister Clemens Hoch und Landesimpfkoordinator Daniel Stich (beide SPD) jetzt mit.

Über 350.000 Impf-Dosen erwartet

Das Gesundheitsministerium geht davon aus, dass in der kommenden und der übernächsten Woche etwa 250.000 BA.1-Impfdosen von Biontech/Pfizer und 120.000 von Moderna nach Rheinland-Pfalz geliefert werden. Danach sei mit weiteren Lieferungen zu rechnen. Der angepasste Impfstoff sei nur für Auffrischungsimpfungen, nicht aber für eine Grundimmunisierung zugelassen, hieß es.

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