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UEFA zu Krawallen in Marseille: Eintracht kommt mit blauem Auge davon

UEFA zu Krawallen in Marseille - Eintracht kommt mit blauem Auge davon

Feuerwerkskörper und Bengalos - beim Champions League Spiel der Eintracht in Marseille kam es zu massiven Ausschreitungen zwischen den Fans beider Teams.
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Feuerwerkskörper und Bengalos - beim Champions League Spiel der Eintracht in Marseille kam es zu massiven Ausschreitungen zwischen den Fans beider Teams.

Nach den Krawallen beim Champions League Spiel gegen Olympique Marseille kommt Eintracht Frankfurt mit einem blauen Auge davon.

Nach Ermittlungen hat die UEFA jetzt die Strafen für die Ausschreitungen bekannt gegeben. Die Eintracht muss demnach 45.000 Euro - unter anderem für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern - zahlen. Außerdem spielen die Frankfurter jetzt ein Jahr lang auf Bewährung. Sollte es in dieser Zeit zu weiteren Vorfällen kommen, droht der Ausschluss von Fans bei Heim- und Auswärtsspielen. Die Strafe gibt es auch in einer Mitteilung der Eintracht nachzulesen.

Krawalle in Marseille

Während des Champions-League-Spiels zwischen Olympique Marseille und Eintracht Frankfurt am 13. September hatte es heftige Auseinandersetzungen zwischen den Fans beider Mannschaften gegeben. Die Fanlager beschossen sich dabei unter anderem gegenseitig mit Pyrotechnik. Ein Eintracht-Fan wurde bei den Zusammenstößen schwer verletzt worden.

Verletzter Eintracht-Fan

Die UEFA leitete anschließend ein Ermittlungsverfahren gegen Frankfurt ein - unter anderem wegen Sachbeschädigung und dem Abbrennen von Pyros. Nach dem Platzsturm im Europa-League-Halbfinale vergangene Saison gegen West Ham United war die Eintracht bereits zu einem Zuschauerausschluss auf Bewährung verurteilt worden.  

Im Stadio beschossen sich die Fans beider Teams auch während des Spiels mit Feuerwekrkörpern.
© dpa

Im Stadio beschossen sich die Fans beider Teams auch während des Spiels mit Feuerwekrkörpern.

Glasner und Reschke verurteilen Vorkomnisse

Trainer Oliver Glasner verurteilte die Vorkommnisse anschließend auf das Schärfste. "Das geht einfach nicht. Da missbrauchen ein paar Chaoten die Fußballbühne, um Gewalt und Aggressionen auszuleben. Dafür haben wir alle null Verständnis". Vorstandsmitglied Reschke sagte: "Wir haben solch einen Tag in dieser Form noch nicht erlebt und in dieser Weise auch nicht für möglich gehalten. Es ist schon sehr befremdlich ist, welches Ausmaß an Aggressivität und Hass uns da entgegenschlug und natürlich auch auf Reaktionen traf."

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