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Wiesbaden & Rheingau-Taunus schärfen Corona-Regeln

Neue Corona-Regeln vereinbart - Ab Montag: Maskenpflicht im Unterricht

© dpa

Die Landeshauptstadt Wiesbaden und der Rheingau-Taunus-Kreis haben ihre Corona-Regeln deutlich verschärft. Hintergrund: Die Inzidenz-Werte haben die kritische Grenze von 50 pro 100.000 Einwohner überschritten.

Maskenpflicht im Schulunterricht

Einschnitte treffen in Wiesbaden besonders die Schulen ab kommenden Montag. Hier gilt nach den Herbstferien eine generelle Maskenpflicht im Unterricht ab der fünften Klasse. Grundschulen habe man dabei bewusst ausgeklammert, so Bürgermeister Franz. Betroffen davon ist auch der Sport- und Schwimmunterricht an Schulen. Sport soll alternativ unter freiem Himmel stattfinden. 

Keine Unterschiede zwischen Leistungs- und Amateursport

Für den Profi- und Amateursport in Wiesbaden werden Zuschauer unter freiem Himmel auf maximal 100 begrenzt. Indoor-Sportarten müssen dagegen vollständig auf Fans und Gäste verzichten. Es sollen Unterschiede zwischen Leistungs- und Amateusport verhindert werden, unterstreicht Franz in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz

Beschränkungen auch in Senioreneinrichtungen

Außerdem werden Besuche in Altersheimen weiter beschränkt. Insgesamt dürfen Bewohner von Senioreneinrichtungen täglich drei Mal höchstens zwei Besucher für jeweils eine Stunde empfangen. Das Besuchsverbot in Krankenhäusern bleibt dagegen weiter bestehen. Die neuen Regeln gelten ab Montag, den 19. Oktober für vorerst 14 Tage. Wir wollen rechtzeitig Maßnahmen ergreifen um schneller wieder zu einem normaleren und geordneteren Leben zurückkehren zu können", ergänzt Franz.

Neue Regeln für Zusammenkünfte im Rheingau-Taunus-Kreis

Neue Regeln auch im Rheingau-Taunus-Kreis: Hier werden private Zusammenkünfte mit "vornehmlich geselligem Charakter (Feiern) im öffentlichen Raum" auf eine Teilnehmerzahl von zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt. Veranstaltungen sowie Kulturangebote, wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos werden auf eine Teilnehmerzahl von 100 Personen beschränkt. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes. In Gaststätten und Übernachtungsbetrieben haben Gäste beim Betreten und Verlassen der Lokalität in den Gängen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen (wie zum Beispiel Toiletten und Wellnessbereich) eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Sogenannte Gesichtsvisiere (Gesicht- oder Kinnvisiere) sind als Alternative für eine Mund-Nasen-Bedeckung untersagt. 

Neben den neuen Regeln für die eigene Region haben sich die Kreise im Rhein-Main-Gebiet bereits gestern auf einen gemeinsamen Maßnahmen-Katalog geeinigt.

Robin Eisenmann

Reporter
Robin Eisenmann

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