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Bizarre Kondens-Kringel am Himmel der Region

Es waren Militär-Übungsflüge - Flugzeuge hinterlassen Kondens-Kringel

Bizarre Kondensstreifen-Formationen am stahlblauen Himmel haben am Mittwoch bis in die Abenddämmerung bei vielen Menschen in Südhessen und im Rhein-Main-Neckar-Raum für Fragezeigen gesorgt.

Normale Übungsflüge von Militärjets

Wir haben uns bei der Deutschen Flugsicherung in Langen schlau gemacht und erfahren: Überhaupt kein Anlass zur Sorge. Das waren ganz normale Übungsflüge der Bundeswehr, im Luftraum über der Pfalz, im Bereich zwischen Kaiserslautern und Trier.

Die olympische Ringe oder vielleicht ein Herz?

Ganz interessant aber, darüber zu spekuklieren, was die Flugzeugpiloten da überhaupt für Kringel geflogen sind, die am Himmel hunderte Kilometer weit zu sehen waren. In Online-Kommentaren vermuten Augenzeugen zum Beispiel, dass die Flugzeuge die olympischen Ringe auf den Himmel zaubern wollten, oder ein Herz, vielleicht eine Acht oder ein Auto. Aber auch vom "Pimmel am Himmel" war die Rede. 

Abfangmanöver simuliert

Die beiden Eurofighter hätten am Mittwoch als sogenannte Trainings-Alarmrotte ein Abfangmanöver simuliert, teilte ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr mit. Die durchschnittlich geflogene Höhe habe rund 11.300 Meter über dem Grund betragen. "Ein Verstoß gegen flugbetriebliche Vorschriften konnte nicht festgestellt werden", teilte der Sprecher weiter mit.

Ausgewiesene Zonen blockiert

Für derartige Übungen werden laut Deutscher Flugsicherung ausgewiesene Zonen vorübergehend blockiert. Bei solchen Manövern werden Luftbetankungen oder auch taktische Manöver bis hin zum Luftkampf geübt, wie ein Sprecher in Karlsruhe erläuterte. "Diese folgen bestimmten Bewegungsmustern. Das erklärt, warum am Dienstag und am Mittwoch fast identische Kondensstreifen-Zeichnungen zu sehen waren."

Marc Wilhelm

Reporter
Marc Wilhelm

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