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VGH: Fitnessstudios in Hessen bleiben zu

VGH in Kassel - Fitnessstudios in Hessen bleiben zu

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Fitnessstudios in Hessen müssen nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs geschlossen bleiben. Die Kasseler Richter lehnten einen entsprechenden Eilantrag gegen Regelungen des Teil-Lockdowns in Hessen ab. Die Schließung von Fitnessstudios als Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit der Betreiber erweise sich voraussichtlich als verhältnismäßig und nicht offensichtlich rechtswidrig, entschied das Gericht. Der Beschluss ist unanfechtbar. 

Höheres Infektionspotential wegen Zusatzangeboten 

Geklagt hatte ein Betreiber von über 400 Fitnessstudios im Bundesgebiet, darunter in Hanau. Anfang November hatten diese wegen der Corona-Pandemie schließen müssen. Die Regelung ist vorerst bis Ende November befristet. Der Betreiber hatte unter anderem argumentiert, dass in ungerechtfertigter Weise in seine Grundrechte eingegriffen werde. Es fehle auch eine rechtliche Grundlage für entsprechende Regelung des Landes Hessen. Das Gericht sah das anders. Zudem wiesen Fitnessstudios im Gegensatz zu reinen Sportstätten ein höheres Infektionspotenzial auf, weil Angebote wie Sauna und Wellness hinzukämen.

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