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Illegales Autorennen: Raser stellt sich selbst

Illegales Rennen mit Sportwagen - Raser stellt sich nach Unfall in Maintal

© dpa

Symbolbild

Nach einem illegalen Autorennen in Maintal hat sich der mutmaßliche Unfallfahrer jetzt selbst gestellt. Das bestätigte die Polizei auf FFH-Nachfrage. Nach dem Crash am Wochenende war der Raser geflohen und ließ seinen Sportwagen demoliert zurück.

Jetzt stellte sich ein 30-jähriger Mann aus Aschaffenburg. „Er ist am Sonntag-Abend selbst zum Revier gekommen und hat gestanden, dass der Unfallwagen - ein Audi RS3 - ihm gehört“, das sagte ein Polizeisprecher im FFH-Gespräch.

Start des Autorennens in Frankfurt?

Das illegale Autorennen mit mindestens vier Autofahrern begann in der Nacht zu Sonntag, wohl schon in Frankfurt - die Polizei vermutet auf der Hanauer Landstraße. Auf der B8 bei Maintal krachte der Audi dann in die Leitplanke: ein 60.000-Euro-Totalschaden.

Fahndung nach weiterem Wagen

Der 30-Jährige floh zunächst in einem ebenfalls beteiligten Audi mit Kölner Kennzeichen. Nach diesem Wagen fahndet die Polizei weiter. Und sie sucht auch weiterhin nach Zeugen, die in der Nacht zu Sonntag vielleicht schon auf der Hanauer Landstraße etwas gesehen oder bemerkt haben. Verletzte gab es bei dem illegalen Rasertreffen zum Glück nicht.

Daniel Granitzny

Reporter
Daniel Granitzny

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