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Eintracht will im Pokal eine Runde weiter

Frankfurt in Leverkusen - Eintracht will im Pokal eine Runde weiter

© Foto:dpa

Für Eintracht Frankfurt haben die beiden vergangenen Bundesliga-Gastspiele bei Bayer Leverkusen mit deftigen Pleiten geendet. In der Nachholpartie des DFB-Pokals am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) soll dies anders werden. Die Hessen wollen mit drei Pflichtspielsiegen hintereinander als Rückenwind die Erfolgsserie auch beim Pokalfinalisten von 2020 verlängern. "Wir wollen unseren Lauf fortsetzen", kündigte Eintracht-Trainer Adi Hütter am Montag selbstbewusst an.

Die Eintracht mit drei Siege am Stück voller Selbstvertrauen

Zuletzt hatten die Hessen in der Liga die BayArena mit 0:4 und 1:6 verlassen. Auftrieb vor dem Duell gibt zudem der 2:1-Heimsieg in der Liga gegen die Werkself vor zehn Tagen."In der Liga haben wir uns in Leverkusen zuletzt immer sehr schwach präsentiert. Diese Serie wollen wir beenden", sagte der Coach aus Österreich. "Der Pokal ist ein Wettbewerb, der uns liegt. "Wir setzen alles daran, weiterzukommen." Die Eintracht hatte 2017 das Finale erreicht, 2018 den DFB-Pokal gewonnen und war 2020 erst im Halbfinale ausgeschieden."Wir müssen auswärts in Leverkusen ähnlich spielen wie zuletzt daheim, total mutig sein, unser Spiel durchbringen und gleichzeitig auch Leverkusens Schwung unterbinden", erklärte Hütter. Denn: "Wenn die Bayer-Mannschaft erst einmal ins Rollen kommt, man ihr Platz lässt, dann ist sie sehr unangenehm."

In der Liga in Leverkusen zuletzt zwei Mal deftige Pleiten

Als psychologischen Vorteil sieht er es an, dass das Team seines Kollegen Peter Bosz nun schon dreimal hintereinander keinen Sieg mehr schaffte: "Leverkusen ist unter Zugzwang, nachdem es zuletzt nicht mehr so rund lief."Bei einem Einzug in das Achtelfinale würden die Frankfurter am 2./3. Februar auf den Regionalligisten Rot-Weiss Essen treffen. Eine Hürde, die für den Pokal-Spezialisten vom Main nicht all zu hoch sein dürfte. "Ein Titel zu holen ist nicht so einfach, aber im Pokal sicher einfacher als in der Meisterschaft", sagte Hütter. "Wir werden alles tun, in diesem Jahr so weit wie möglich zu kommen."

Kostic fehlt im Pokal weiter wegen Roter Karte aus März 2020

Dass bei diesem Projekt Filip Kostic weder in Leverkusen noch in den weiteren beiden Pokal-Partien wegen Rot-Sperre nicht mitwirken kann, wurmt den 50-jährigen Trainer. Schließlich hatte sich der serbische Mittelfeldspieler den Platzverweis und eine Sperre für vier Spiele schon im März 2020 im Viertelfinale in Bremen mit einem bösen Foul eingehandelt. "Im Grunde ist es fast ein Jahr her. Es ist schon sehr heftig, wenn man denkt, dass er danach noch mal zwei Spiele absitzen muss", kritisierte Hütter. "Aber im Endeffekt müssen wir mit der Entscheidung leben."Vielleicht könne er aus dem Ausfall aber in taktischer Hinsicht einen Vorteil machen. "Wir könnten versuchen, ihn Eins-zu-Eins zu ersetzen", sagte Hütter. "Genauso könnten wir aber auch das System umstellen, um den Gegner möglicherweise zu überraschen."

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