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Frankfurt bekommt Logistikzentrum für EU

Masken für den Katastrophenfall - Frankfurt bekommt Logistikzentrum für EU

© dpa

Am Frankfurter Flughafen entsteht jetzt ein Logistikzentrum für medizinische Schutzausrüstung. Das bestätigten das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Im Katastrophenfall soll das Material, wie zum Beispiel FFP2-Masken, schnell in die betroffenen, europäischen Regionen gebracht werden.

Kurze Wege für den Katastrophenfall

Das Gesamtbudget für den Standort Frankfurt liegt bei mehr als 80 Millionen Euro. Davon soll die Deutsche Johanniter-Unfall-Hilfe die Lager am Frankfurter Flughafen bestücken. Das bestätigte die JUH gegenüber FFH. In Leipzig tut dies das Deutsche Rote Kreuz. Zum Beispiel werden in beiden Zentren Schutzkittel- und Brillen, Masken und Schutzhandschuhe gelagert.

Kurze Wege

In Frankfurt entsteht das Logistikzentrum direkt am Flughafen, da hat man kurze Wege, um im Katastrophenfall die Ausrüstung schnell per Flieger durch Europa zu schicken. Unklar ist noch, wann das Zentrum in Betrieb genommen wird. 

Grenzübergreifende Maßnahmen "wichtig"

„Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig grenzübergreifende Maßnahmen sind. Krisen wie die Corona-Pandemie können nur durch gegenseitige Unterstützung und Solidarität bewältigt werden,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter in einer Mitteilung. Das auf sieben Jahre angelegte Projekt wird durch die EU-Kommission zu 100 Prozent aus Mitteln des EU-Katastrophenschutzverfahrens finanziert.

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