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Mordermittlungen gegen Frankfurter SUV-Raser

Ermittlungen wegen Mordes - Frankfurter Todesraser vor Haftrichter

© FFH

Vier Monate nach einem tödlichen Raser-Unfall im Frankfurter Ostend ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen Mordes. Der 38-jährige SUV-Fahrer wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Bei dem Unfall starben zwei Menschen, eine Person wurde schwer verletzt.

Illegales Autorennen

Es ist der 21. November vergangenen Jahres: Ein 600 PS-starker SUV brettert durch das Frankfurter Ostend, liefert sich laut Staatsanwaltschaft ein illegales Autorennen mit einem weiteren Wagen. Der SUV-Fahrer deaktiviert demnach sämtliche Sicherheitssysteme, um besser driften zu können und so viel wie möglich mit seinem Wagen posen zu können.

Tödliche Folgen

Bei der Einfahrt in die Oskar-von-Miller-Straße ist das Gaspedal laut Ermittlern nahezu komplett durchgedrückt. Der Unfall-Fahrer verliert die Kontrolle, das Heck bricht aus, der Wagen schleudert auf den parallel zur Fahrbahn verlaufenden Fahrradstreifen. Mit über 80 km/h rast er einen Fahrradkurier (27Jahre alt) und einen Fußgänger (61 Jahre alt) um - beide sterben. Die Staatsanwaltschaft geht jetzt von Vorsatz aus. Der Angeklagte habe den Tod der Personen billigend in Kauf genommen.

Daniel Granitzny

Reporter
Daniel Granitzny

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