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Ostermärsche in und um Frankfurt

Abrüsten statt Aufrüsten - Ostermärsche in und um Frankfurt

© dpa

Demonstranten rollen bei der Abschlusskundgebung des Ostermarschs im Jahr 2018 einen nachgebildeten Leopard-Panzer aus Pappe auf den Römerberg.

Abrüsten statt aufrüsten! Unter diesem Motto haben Friedensinitiativen in und um Frankfurt zu traditionellen Ostermärschen aufgerufen.

Nach Angaben der Organisatoren nahmen mehr als 1000 Menschen am Frankfurter Ostermarsch teil - "natürlich coronakonform", wie ein Sprecher betonte. Die Polizei sprach von rund 500 Teilnehmern.

Umzüge waren auch in Darmstadt, Eschborn und Offenbach geplant, hatte ein Bündnis von Gewerkschaften, Vereinen und Organisationen angekündigt. Auf Transparenten forderten die Demonstranten "Stoppt den Waffenhandel" oder "Krieg ist Niederlage". Eine Teilnehmerin hatte "Sozialwohnungen statt Rüstung" auf ihr Demonstrationsplakat geschrieben.

Im vergangenen Jahr waren die Ostermärsche wegen der Corona-Pandemie in ihrer üblichen Form abgesagt worden. Stattdessen hatten seinerzeit Anhänger der Friedensbewegung etwa mit Transparenten an den Fenstern ihre Meinung kundgetan.

Bundesweit gab es nach Angaben des Ostermarschbüros mehr als 100 Veranstaltungen während des Osterwochenendes.

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