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Schnee und Eis sorgen für Unfälle und Staus

Schnee und Glätte in Hessen - Dutzende Unfälle und lange Staus

© dpa

Symbolbild

Schnee und eine spiegelglatte Fahrbahn haben am Morgen auf der A5 bei Alsfeld für lange Staus gesorgt. Der Verkehr war zeitweise komplett zum Erliegen gekommen. 

„Wir hatten eine geschlossene Schneedecke“, sagt ein Polizeisprecher auf FFH-Nachfrage. Die Lage sei mehr oder weniger katastrophal gewesen. Deshalb wurden zusätzliche Räumfahrzeuge rausgeschickt. Es gab auch einzelne Unfälle wegen des Wetters. Hier blieb es aber bei Blechschäden.

Lastwagen sollen vorerst nächsten Parkplatz ansteuern

Am späten Morgen entspannte sich die Lage insgesamt wieder, so eine Sprecherin. Damit sich nicht noch mehr Lastwagen festfuhren, sollten Fahrer zwischenzeitlich den nächsten Parkplatz ansteuern.

Probleme auch in Nordhessen

Auch auf der A7 zwischen Kassel und Göttingen gab es wegen der Wetterlage Behinderungen. "Bis zum Berufsverkehr sollte der Räumdienst die Strecke aber geräumt haben", so ein Polizeisprecher am frühen Morgen. Gegen 6.30 Uhr war der Abschnitt wieder frei. Insgesamt zählte das Polizeipräsidium Nordhessen im Bereich Kassel etwa ein Dutzend Unfälle. Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 7 bei Kaufungen sei eine Person leicht verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Ansonsten sei es bei Blechschäden geblieben.


Eine Übersicht über alle aktuellen Staus und Störungen finden Sie im FFH-Staupilot.


Verletzte bei Unfall am Ostermontag

Bereits am Montag waren laut Polizei bei einer Kollision auf der Bundesstraße 279 nahe Gersfeld (Landkreis Fulda) zwei Menschen verletzt worden. Eine 20 Jahre alte Frau kam am Nachmittag mit ihrem Auto auf der schneebedeckten Fahrbahn kurz vor der Landesgrenze zu Bayern ins Schleudern und prallte seitlich mit einem Wagen auf der Gegenfahrbahn zusammen. Die Frau und eine Person aus dem anderen Auto wurden verletzt in das Klinikum Fulda gebracht.

Mit Sommerreifen unterwegs

Insgesamt waren vier Menschen in dem zweiten Wagen unterwegs. Beide Autos waren mit Sommerreifen ausgestattet. Es soll ein Schaden von rund 16.000 Euro entstanden sein.

Marcel Ruge

Reporter
Marcel Ruge

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