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Feuerwehrleute müssen weiter auf Impfung warten

Offener Brief an das Land - Feuerwehren fordern schnelle Impfung

© FFH

Ralf Ackermann (links), Präsident des hessischen Feuerwehrverbands, und sein Vize Norbert Fischer. 

Ärger und Enttäuschung bei vielen hessischen Feuerwehren: Die Einsatzkräfte müssen weiter auf ihre Impfung warten.

Damit würden sie ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, kritisiert der hessische Feuerwehrverband im FFH-Gespräch. Wichtige Lehrgänge fielen ohnehin seit Monaten aus. Der Verband fordert jetzt in einem Offenen Brief an das Land schnelles Handeln.

Impfstoff weiterhin knapp

Beispiel Verkehrsunfall: Ein Verletzter muss aus seinem Auto befreit werden. Abstand halten ist nicht möglich für die Feuerwehrleute, das Infektionsrisiko dafür hoch. Und danach würden die Kameraden ja zurück zu ihren Familien gehen, betont Ralf Ackermann, Präsident des hessischen Feuerwehrverbands.

Impfen so schnell wie möglich, so lautet sein Hilfeschrei. Das Land teilt uns auf Anfrage mit: Feuerwehrleute müssten warten, bis die Prioritätsgruppe drei an der Reihe ist. Der Impfstoff sei weiterhin knapp. 

Ralf Ackermann, Präsident des Feuerwehrverbands

"Feuerwehrleute dürfen erwarten, dass ihnen Schutz gewährt wird"

Norbert Fischer, Vizepräsident des Feuerwehrverbands

"Die Entrüstung ist groß"

FFH-Reporter Yanik Schick im Gespräch mit dem Chef des Feuerwehrverbands Ralf Ackermann

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