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Gelnhausen: Sportflugzeug landet in Baum

Zwei Tote bei Gelnhausen - Sportflugzeug in Baum hängen geblieben

Nach dem Flugzeug-Unglück in Gelnhausen steht das Wrack nun in einem Hanger in Gelnhausen und wird weiter untersucht. Das sagte ein Polizeisprecher zu FFH. Das Flugzeug gehört dem Aeroclub – zwei Vereinsmitglieder sind bei dem Unfall ums Leben gekommen.

Der Vereinsvorsitzende des Aero-Clubs Gelnhausen, Dr. Benjamin Schaum, sagte im Gespräch mit HIT RADIO FFH, dass die beiden Männer auf dem Flugplatz gestartet und dann nach etwa einem Kilometer abgestürzt sind. Ihre Sportmaschine blieb in Bäumen hängen. 

Schaum: "Beide Männer waren erfahrene Piloten"

Bei den Toten handelt es sich um einen 53-Jährigen aus Wächtersbach und um einen 67-Jährigen aus dem Bereich von Alzenau. "Einer der Männer war ein ganz erfahrener Berufspilot und Fluglehrer, der schon seit vielen, vielen Jahren fliegt. Auch der andere Mann war ein sehr erfahrener Pilot. Beide haben einen Übungsflug in der Maschine gemacht", sagte uns Benjamin Schaum am FFH-Mikro. 

"Die beiden Männer sind seit vielen Jahren geflogen."

Dr. Benjamin Schaum, Vorsitzender des Aero-Clubs Gelnhausen, über die beiden tödlich verunglückten Männer.

© FFH

Maschine hing im Baum fest

Die Propellermaschine hing über einer Straße zwischen dem Flugplatz und der A66 fest. Teile des Flugzeugs lagen hinter der Schutzplanke einer Einfallstraße nach Gelnhausen. 

Absperrung wegen Explosionsgefahr

Zwischenzeitlich gab es eine größere Absperrung, weil Explosionsgefahr bestand. In dem Wrack waren mehrere Sprengkapseln eines Sicherheitssystems des Flugzeugs, die in den Treibstoff-Tank gefallen waren. Eine heikle Situation - Experten sprengten die Kapseln kontrolliert. 

Absturz-Ursache noch unklar

Die Absturzstelle befindet sich unmittelbar an den Bahngleisen. Der Bahnverkehr war deswegen zeitweise eingestellt. Warum das Leichtflugzeug abgestürzt ist, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen

FFH-Reporterin Eva-Maria Lauber berichtet von der Unglücksstelle

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