Nachrichten > Südhessen, Top-Meldungen >

Bei Opel in Rüsselsheim startet das Impfen

Am Stammsitz in Rüsselsheim - Bei Opel startet das Impfen

Im Rüsselsheimer Opel-Werk können sich Beschäftigte jetzt gegen das Coronavirus impfen lassen. "Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Er bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine zusätzliche Möglichkeit, sich zu schützen und ist ein weiterer Schritt Richtung Normalität", sagte Opel-Chef Michael Lohscheller in Rüsselsheim. 

Zunächst nur 396 Dosen 

In dem Impfzentrum, das sich über drei Hallen auf dem Werksgelände erstreckt, können Opel zufolge bis zu 300 Mitarbeiter täglich geimpft werden. Drei Ärzte, drei Krankenschwestern und 20 Helfer sollen dabei den professionellen Impfablauf sicherstellen. Für die erste Woche standen nach Konzernangaben allerdings nur 396 Impfdosen zur Verfügung. Am ersten Tag wurden 126 Mitarbeiter geimpft.

Eventuell auch Familienangehörige

Schritt für Schritt soll die Aktion jetzt bei Opel ausgebaut werden. Zunächst sind die Mitarbeiter in der eigentlichen Auto-Produktion für die Impfungen vorgesehen, später kommen die weiteren Opelaner dran. Außerdem plant Opel auch, Familienangehörigen von Angestellten eine Impfung anzubieten. Voraussetzung dafür sei aber natürlich die ausreichende Lieferung an Impfstoff. Zum Start heute wurde mit BioNTech geimpft, in der kommenden Woche ist der Impfstoff von Johnson & Johnson vorgesehen.

FFH-Reporter Marc Wilhelm über den Impfstart bei Opel

Marc Wilhelm

Reporter
Marc Wilhelm

nach oben