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Innenministerium: "Hessen bei Starkregen gerüstet"

Innenministerium ist überzeugt: - "Hessen bei Starkregen gerüstet"

Hessen sieht sich bei Hochwasserereignissen und extremen Wetter mit Starkregen gut gerüstet. Mehr als 70 Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren in den Katastrophenschutz gesteckt.

Die Zahl von Spezialfahrzeugen wurde mehr als verdoppelt, 600 zählt mittlerweile der Fahrzeugpark.  Ein Teil der Gerätewagen ist mit Hochleistungspumpen bestückt. Außerdem liegen im Lager in Wetzlar rund 1,5 Millionen Sandsäcke bereit, so wie Material für einen Damm, der in kürzester Zeit auf eine Länge von 2 Kilometern errichtet werden kann. Für Notunterkünften stehen 2.000 Feldbetten zur Verfügung. Es gebe jedoch Katastrophen, die so groß sind, dass alle Vorkehrungen versagten, warnt das hessische Fachzentrum Klimawandel.  

Sonderschutzpläne des Landes Hessen

Neben den Einsatzmitteln bekämen die Katastrophenschutzeinheiten aber auch die notwendigen taktischen Vorgaben vom Land an die Hand, um Großschadenslagen bestmöglich bewältigen zu können, sagt das hessische Innenministerium. Im hessischen Katastrophenschutzkonzept befänden sich seit dem Jahr 2010 zahlreiche Sonderschutzpläne, darunter Hochwasserschutzplanungen für die Flüsse Rhein, Main, Fulda, Werra, Weser, Diemel und Lahn.

Zusätliche Warnapps

Grundsätzlich fördere das Land die Beschaffung von Sirenen zum Warnen der Bevölkerung in Katastrophenfällen. Um der veränderten Mediennutzung Rechnung zu tragen und gleichzeitig auch jüngere Menschen zu erreichen, habe das Land zudem die Sicherheits-App "Hessenwarn" entwickelt. Mit Stand Juni dieses Jahres hätten 288 400 Personen diese App auf ihren Smartphones installiert. Gemeinsam mit dem Warnsystem Katwarn würden so mehr als 785 000 Hessen erreicht.

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