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Wahlkampftermin Janine Wissler in Frankfurt

Wahlkampf der Linken - Heimspiel für Janine Wissler in Frankfurt

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Die Spitzenkandidatin der Linken, Janine Wissler, in Frankfurt.

Für die Spitzenkandidatin Janine Wissler war der Wahlkampfauftritt in Frankfurt ein Heimspiel. Rund 250 bis 300 Menschen waren bei dem Termin vor der Hauptwache mit dabei.

Abrechnung mit anderen Parteien

Sie teilte zunächst gegen die anderen Parteien aus. Eine Koalition von FDP, SPD und Grünen sei ein " Wahlbetrug mit Ansage", weil die FDP die Kernforderung der SPD nach 12 Euro Mindestlohn blockieren werde. Der CDU unterstellte sie Panik wegen der schlechten Umfragewerte und auch SPD Spitzenkandidat Olaf Scholz bekam sein Fett weg. Wissler erinnerte etwa an seine Rolle bei den Skandalen um CumEx und Wirecard. 

Ziele der Linken

Wissler prangerte zuerst die Ausstattung der Schulen an. So müsse es in jedem Klassenraum Luftfilter geben, um die Schüler zu schützen. Außerdem sprach sie sich für einen Mindestlohn von 13 Euro pro Stunde aus. Bundesweit lebe jeder Fünfte im Niedriglohnsektor und könne sich dehalb etwa in Frankfurt kaum eine Wohnung leisten. Deshalb müsse es eine bundesweite Mietpreisbremse geben. Auch die Hartz 4 Reformen müssten zurückgenommen werden. 

Auch für die Pflegekräfte machte sich Wissler stark. " Die Pflegekräfte rufen seit Jahren um Hilfe und werden überhört", so die Spitzenkandidatin der Linken.

Zum Thema Klimawandel sagte sie, dass zu viele Landschaften verwüstet würden. Man brauche einen schnelleren Kohleausstieg und sicher auch keine neuen Autobahnen. Vor allem nicht durch Waldgebiete, wie etwa den Dannenröder Forst in Mittelhessen. 

FFH-Reporter berichten über Partei-Veranstaltungen

Vor der Bundestagswahl besuchen die FFH-Reporter Veranstaltungen der großen Parteien, damit Sie gut informiert sind.

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