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Limburger Lastwagen-Attacke wird neu verhandelt

Limburger Lastwagen-Attacke - Strafmaß muss neu verhandelt werden

© dpa

Symbolbild

Er rast mit seinem Lastwagen in Limburg in stehende Autos, schiebt sie so zusammen und verletzt damit 18 Menschen. 9 Jahre Haft lautete dafür das Urteil für einen 33-jährigen im letzten November. Jetzt hat der Bundesgerichtshof das verhängte Strafmaß aufgehoben. 

Ursprünglich zu 9 Jahren Haft verurteilt

Versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung, so hatte das Limburger Gericht die Tat gewertet und 9 Jahre Haft angeordnet. Die 9 Jahre Haft müssen nun vor dem Limburger Landgericht neu verhandelt werden. Denn eins der zwei Mordmerkmale, die 2020 zu dem Urteil geführt hatten, könne nicht eindeutig belegt werden, so der Bundesgerichtshof. 

Verurteilung wegen versuchten Mordes steht fest

Auch wenn dadurch letztlich das Strafmaß geändert werden könnte, am eigentlichen Urteil des versuchten Mordes ändert das nichts, sagt der BGH. Der Mann hatte vor zwei Jahren einen Laster gekapert und war an einer Ampel in der Limburger Innenstadt in stehende Autos gerast. Dass niemand bei der Attacke starb, war laut Richter "ein außergewöhnlich glücklicher Zufall".

Dominique Bundt

Reporterin
Dominique Bundt

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