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Laschet im FFH-Kanzlerkandidatencheck

Kanzlerkandidatencheck bei FFH - Laschet will Digitalisierung vorantreiben

Am kommenden Sonntag, 26. September, ist Bundestagswahl. HIT RADIO FFH macht vorher den Kanzlerkandidatencheck und spricht mit den Kandidaten von Union, SPD und Grünen. Zum Abschluss unserer Reihe ist heute Armin Laschet von der Union dran.

Im Falle eines Sieges bei der Bundestagswahl will der gemeinsame Kanzlerkandidat von CDU und CSU drei Dinge als allererstes anpacken: "Ich errichte ein Digitalministerium, weil das fehlt. Wir hängen bei der Digitalisierung hinten an, da müssen wir besser werden", sagt Laschet im Kanzlerkandidatencheck bei FFH. Dieses Ministerium solle Kompetenzen bündeln und die Digitalisierung auf allen Ebenen in Deutschland vorantreiben.

Außerdem plane er einen nationalen Sicherheitsrat im Kanzleramt, "in dem wir die Möglichkeit haben, internationale Krisen besser abzustimmen als es das bei Afghanistan der Fall war."

Und drittens will Laschet, dass künftig in Deutschland Bauvorhaben schneller in die Tat umgesetzt werden und dafür ein Planungsbeschleunigungs-Paket vorlegen. "Es geht alles zu langsam. Und sowas müssen Sie gleich am Anfang einer Wahlperiode machen", so Laschet im exklusiven FFH-Interview.

Armin Laschet: Die ersten drei Dinge, die er anpacken will

Digitalisierung, Sicherheit und Schnelligkeit von Verfahren.

Laschet: "Glaube nicht, dass Benzin bald zwei Euro kostet"

Beim Benzinpreis geht es seit Jahresbeginn in Deutschland fast nur in eine Richtung - nach oben. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet glaubt aber nicht daran, dass der Liter Benzin im nächsten Jahr die 2-Euro-Marke knackt. "Man weiß zwar nicht, wie die Weltmarktpreise beim Öl sich entwickeln, nur: Der CO2-Preis wird langsam steigen und nicht auf diese Größenordnung."

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Laschet: "Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein"

Die Union bekennt sich zum bereits von der Bundesregierung beschlossenen Ziel der Klimaneutralität bis 2045. Außerdem will die CDU den Emmissionshandel ausbauen. Und was macht Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet ganz persönlich für den Klimaschutz? "Ich fahre ein elektromobiles Auto, was ich mir angeschafft habe von einem Aachener Start-Up. Und ich achte auch im Persönlichen darauf, klimaneutral zu denken. Und: Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein. Ich esse gerne Fleisch, aber nicht jeden Tag."

Armin Laschet: Gerne Fleisch aber nicht jeden Tag

Der Kanzlerkandidat über seine persönlichen Beiträge zum Klimaschutz.

Laschet: "So kurz vor der Wahl nicht auf Umfragen schauen"

Wenige Tage vor der Bundestagswahl liegen CDU/CSU mit ihrem Kanzlerkandidat Armin Laschet zwar in Umfragen weiter hinter der SPD mit Olaf Scholz, aber in allerletzten Erhebungen konnte die Union wieder leicht aufholen. Das will Armin Laschet aber nicht kommentieren, er sagte im exklusiven FFH-Interview: "So wenige Tage vor einer Wahl macht es doch keinen Sinn auf Klickumfragen zu schauen, sondern bis Sonntag zu warten und dann gucken, was Leute auf dem Zettel angekreuzt haben. Das ist das einzige relevante und da bin ich zuversichtlich."

Laschet: "Angriffe im Netz sind schon massiv"

Im Wahlkampf-Endspurt schläft Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet nach eigenen Angaben immerhin noch fünf, sechs Stunden am Tag. Im Kanzlerkandidatencheck bei HIT RADIO FFH sagt er: "Mir war klar, das wird ein anstrengender Gang, es wird auch ein aggressiver Wahlkampf, es wird persönlich und körperlich anstrengend werden. Und insofern ist es genau so eingetreten wie ich es erwartet hatte." Auf die Frage, ob es ein harter Wahlkampf ist, sagt Laschet im exklusiven FFH-Interview: "Unter uns drei Kandidatinnen und Kandidaten eigentlich nicht, wir haben alle darauf geachtet, uns persönlich nicht zu verletzen. Aber im Netz, die Aggressionen, die Drohungen - das ist schon massiv."

Armin Laschet: Angriffe im Netz sind massiv

Der Unions-Kanzlerkandidat über Härten des Wahlkampfs, wenig Schlaf und Bedrohungen in sozialen Medien.

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