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Nach Amokfahrt: Trier schützt Innenstadt

Nach Amokfahrt mit 5 Toten - Trier schützt Innenstadt mit Pollern

© dpa

Nach der Amokfahrt von Trier mit fünf Toten will die Stadt ihre Innenstadt besser vor solchen Taten schützen. Dazu haben jetzt die Arbeiten für den Bau der ersten Hochsicherheitspoller am Platz vor dem Trierer Dom begonnen. Insgesamt sollen bis 2024 an 40 Orten der City Pollerreihen, massiv verankerte Bänke, Hochbeete oder Sitzsteine entstehen. Diese Barrieren sollen verhindern, dass Fahrzeuge auf geraden Strecken eine hohe Geschwindigkeit aufnehmen können.

Sicherheitskonzept beispielgebend für Rheinland-Pfalz

Bei der Amokfahrt vom 1. Dezember 2020 war ein Mann mit seinem Geländewagen in hohem Tempo durch die Fußgängerzone gerast. Er tötete fünf Menschen, zudem wurden viele verletzt und traumatisiert. Trier sei mit seinem urbanen Sicherheitskonzept "beispielgebend zumindest für Rheinland-Pfalz", sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids über 675 000 Euro für die erste Bauphase. Er sicherte eine Förderung von 90 Prozent bei Kosten in Höhe von insgesamt 6,6 Millionen Euro zu.

Auch Mainz steht im Fokus

Neben Trier stünden im Land auch Mainz und Bad Dürkheim bei der Erarbeitung von Sicherheitskonzepten besonders im Fokus. "Das sind die drei Kommunen, wo wir vordenken wollen, wo wir Vorschläge erarbeiten wollen, wie wir Sicherheitskonzepte, urbane Sicherheit für unsere Städte insgesamt bewerten wollen", sagte Lewentz. 2022 stehe in Mainz das große Fest zum 75-jährigen Bestehen des Landes Rheinland-Pfalz an. Und Bad Dürkheim habe mit dem Wurstmarkt eines der größten Volksfeste in Deutschland.
 

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