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Grippe-Welle vermeiden: Spahn ruft zum Impfen auf

"Leid und Tod verhindern" - Spahn ruft zu Grippe-Impfungen auf

Jens Spahn (re.) ruft jetzt im Herbst zu Grippe-Impfungen auf, um eine Infektions-Welle zu verhindern. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, sich in diesem Herbst besonders zahlreich gegen Grippe impfen zu lassen.

Weil es in Deutschland im vergangenen Jahr infolge des teilweisen Lockdowns so gut wie keine Grippe gegeben hatte, sei das Risiko einer Grippewelle in diesem Jahr umso höher, sagte Spahn in Berlin.

Genug Imfpstoff zur Verfügung

"Bitte lassen Sie sich gegen Grippe impfen", sagte der Minister. "Genug Grippeimpfstoff ist vorhanden." 27 Millionen Dosen Impfstoffdosen stünden zur Verfügung - "mehr als genug", sagte Spahn. Wegen früheren Bestellungen und einer früheren Behördenfreigabe seien die Impfstoffe in diesem Jahr auch früh verfügbar.

Spahn: "Viel Leid und Tod" vermeiden

So sei es möglich, "viel Leid und Tod" zu vermeiden. Eine Grippeimpfung ist besonders bei Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen empfohlen. Auch bei Menschen mit vielen Kontakten sei sie ratsam, sagte Spahn. Erreicht werden solle erneut mindestens eine Größenordnung wie im vergangenen Jahr, als es 22 Millionen Grippeimpfungen gegeben habe.

Gesundheitsminister macht's vor

Üblicherweise seien es zwischen 15 und 18 Millionen Impfungen, so Spahn. Gerade im öffentlichen Personenverkehr seien auch weiter die Abstands- und Hygieneregeln anzuwenden - wie das Tragen von Masken. Spahn selbst hatte sich am Morgen gegen Grippe impfen lassen, wie er mitteilte.

© dpa

Der Gesundheitsminister macht's vor: Spahn hat sich selbst gegen Grippe impfen lassen. 

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