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Ferienstart: Volle Straßen und voller Flughafen

Ferienstart in Hessen - Viel los auf Straßen und am Flughafen

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Symbolbild

Heute ist Herbstferienstart in Hessen, da starten viele Familien mit Kindern in den Urlaub. Deswegen wird es auf den Autobahnen voll. Aber auch der Frankfurter Flughafen rechnet mit großem Andrang.

Besonders auf den Autobahnen wird im Feierabendverkehr heute Nachmittag wieder voller. Der ADAC Hessen-Thüringen sagt vor allem für die Wochenende "deutlich mehr Verkehr als üblich" vorher.

Vor allem A3, A5 und A7 betroffen

"Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie steigen Urlauber vermehrt ins eigene Auto und steuern vorwiegend Ziele im Inland und im benachbarten Ausland an", sagte ein ADAC-Sprecher in Frankfurt. Viele Urlauber nutzen die freien Tage im Herbst zum Wandern in den Bergen, deswegen müssen Sie auf den Autobahnen in Richtung Süden mit Staus rechnen. Eine Menge Verkehr wird dann auf der A3 und der A5 unterwegs sein.

Ferienstart auch in NRW und Rheinland-Pfalz

Auch rund um die Ballungsgebiete könnte es zu Staus kommen. Denn neben Hessen beginnen auch in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen die Herbstferien. Rechnen Sie deswegen auch mit Staus auf der A44 bei Kassel und der A60 rund um Mainz. Das große Chaos sollte allerdings ausbleiben, da laut Autobahn GmbH immer noch rund zehn Prozent weniger los ist, als vor Corona-Zeiten. Hier geht es zur aktuellen Verkehrslage.

Viele fliegen Richtung Sonne

Viele nutzen aber die Herbstferien und fliegen in den Urlaub. Besonders gefragt ist aktuell jedes Ziel, an dem die Sonne verlässlich scheint – Kanaren, Portugal oder Karibik. Eine Sprecherin des Flughafenbetreiber Fraport rechnet mit einem hohen Passagieraufkommen. Demnach werden an Spitzentagen bis zu 130.000 Flugreisende erwartet. Daher könne es am Check-in und der Sicherheitskontrolle sowie bei der Ein- und Ausreise zu Wartezeiten kommen.

Dokumente "griffbereit halten"

Damit beim riesigen Andrang vor dem Abflug alles ohne Probleme und schnell abläuft, gibt es einige Dinge zu beachten. Fraport empfahl wegen der vielen Corona-Sonderregellungen eine sorgfältige Reisevorbereitung, und alle erforderlichen Dokumente "jederzeit griffbereit zu halten". Angelika Heinbuch von der Fraport AG sagt, lange Wartezeiten könnten vermieden werden, wenn sich die Fluggäste vorbereiten, wie es auf der Reisehomepage von Fraport steht.

Nur Notwendiges ins Handgepäck

Man solle auch mindestens zwei Stunden vor Abflug schon am Terminal sein. Wichtig ist auch: Richtig packen – Für viele Dinge, wie Flüssigkeiten oder Medikamente gibt‘s Sonderregelungen. Fraport empfiehlt: Handgepäck auf das Notwendige beschränken.

Nils Grunwald

Reporter
Nils Grunwald

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