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Weihnachtsmärkte: Offenbach und Kassel verschärfen

Weihnachtsmärkte in Hessen - Offenbach und Kassel verschärfen Regeln

© dpa

Corona zum Trotz: In Hessen gibt es dieses Jahr wieder Weihnachtsmärkte. Zwar wurden bereits viele kleinere Märkte abgesagt. Auf den großen wurden die Regeln verschärft oder im Nachhinein angepasst. Aktuell haben Offenbach und Kassel ihre Regeln verschärft.

Angesichts der angespannten Corona-Lage führt die Stadt Offenbach die 2G-Regel für Besucher von Weihnachtsmärkten ein. Wer keinen Nachweis über eine Impfung oder eine Genesung zeigen kann, erhält keinen Zugang.

Offenbach führt 2G nachträglich für gesamten Markt ein

Eine Ausnahme gibt es der Stadt zufolge für Besucher, die noch nicht 18 Jahre alt sind, und einen negativen Test vorweisen können, den sie zeitnah in der Schule abgelegt haben. Auf dem gesamten Weihnachtsmarkt gilt außerdem die Maskenpflicht. Dass die 2G-Regel nun generell für den Besuch des Weihnachtsmarktes gilt, hatte der Offenbacher Verwaltungsstab am Sonntag entschieden.

Kasseler Märchenweihnachtsmarkt mit 2G und Maskenpflicht

Startschuss heute für den Märchenweihnachtsmarkt in Kassel. Über 100 Buden sind zwischen Friedrichs- und Königsplatz aufgebaut. Das sind etwas weniger als sonst. "Aber es wird auf jeden Fall weihnachtlich", sagt Birgit Kuchenreiter vom Veranstalter Kassel Marketing zu FFH. Auf dem gesamten Gelände des Weihnachtsmarktes gilt eine Maskenpflicht.

Die Einhaltung wird verstärkt kontrolliert, Verstöße werden sanktioniert, teilte die Stadt am Sonntag mit. Für einzelne Bereiche gilt zudem die 2G-Regel. Der Weihnachtsmarkt ist bis zum 30.12.2021 geöffnet.

Frankfurter Weihnachtsmarkt mit 2G-Bereichen

In Frankfurt gibt es extra 2G-Bereiche wie den Rosa Weihnachtsmarkt am Friedrich-Stoltze-Platz und den Weihnachts-Roßmarkt. Hier gilt außerdem: Bei Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sowie bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist ein negatives Testergebnis (z. B. schulische Testhefte) notwendig.

Kinder unter 6 Jahren und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, erhalten ohne Nachweis Zugang. In den genannten Bereichen sind dann die Abstandsregelungen aufgehoben und es gibt auch im Gedränge keine Maskenpflicht. Auf dem ganzen Weihnachtsmarkt-Gelände gilt Maskenpflicht. Essen und Trinken ist nur in bestimmten Bereichen erlaubt, dort kann dann aber die Maske abgenommen werden.

Weihnachtsmarkt in Darmstadt zum Teil eingezäunt

Auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt wurden die Regeln im Nachhinein verschärft. Ein Teil wurde eingezäunt und es gibt Zugangskontrollen. Auf dem Friedensplatz gab es in den Abendstunden zunehmend Gedränge. Dabei hätten Besucher auch nicht auf Abstände geachtet und auch nicht alle Maske getragen, wenn es zu voll wurde. So meldete es die Stadtpolizei.

Daher ist der Friedensplatz  eingezäunt. Täglich ab 17 Uhr wird die Personenzahl auf dem Gelände kontrolliert und der Platz gegebenenfalls zeitweise gesperrt. In den Gastronomiebereichen auf dem Friedensplatz und auf dem Luisenplatz gilt außerdem eine Maskenpflicht. Nur zum Verzehr an den Tischen darf die Maske abgenommen werden.

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