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2G im Einzelhandel - so reagieren Läden in Hessen

2G im Einzelhandel - So reagiert die Branche in Hessen

© dpa

In der Innenstadt von Geschäft zu Geschäft bummeln oder auch der gezielte Einkauf im Fachmarkt - für Ungeimpfte in Hessen ist das ab Sonntag (05.12.) vorerst nicht mehr möglich. In weiten Teilen des Einzelhandels gilt dann 2G - ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs, wie etwa Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Ladeninhaber und Kunden reagieren unterschiedlich.

Es trifft die Einzelhändler heftig mitten im Weihnachtsgeschäft. Denn etwa 30 Prozent der Hessen sind laut Robert-Koch-Institut noch nicht geimpft - sie fallen als mögliche Kunden weg. "Es wird zu deutlichen Umsatzeinbußen kommen, obwohl der Einzelhandel nachweislich kein Infektionstreiber ist", sagt uns Alexander Rackwitz vom Hessischen Industrie- und Handelskammertag. Außerdem müssen nun Angestellte die neue Regelung der Landesregierung auch kontrollieren. Da sei Ärger mit Kunden vorprogrammiert, so Rackwitz.

HIHK-Sprecher Rackwitz zu 2G im Einzelhandel

Alexander Rackwitz vom Hessischen Industrie- und Handelskammertag: "Das wird ein Riesen-Kontrollaufwand"

Die Regelung wird zu erkunden, abschrecken und deshalb im Hör zu Umsatzeinbußen führen. Die Geschäfte werden das natürlich umsetzen. So wie sie auch in den letzten Monaten. Und solang die Pandemie, dauert er diese Regeln, alle umgesetzt haben. Aber es ist Daten, so dass jeder Natürlich weniger Kunden bedienen können und es Hundert durch auch Mitarbeiter abstellen müssen, um den ganzen Kontroll Aufwand überhaupt erst Schultern zu können.

"Das gibt keine große Schwierigkeit"

Eine stichprobenartige FFH-Umfrage unter Einzelhändlern in Gießen ergibt ein gemischtes Bild. Manche Händlerinnen und Händler befürchten Umsatzeinbuße und sorgen sich um ihr Weihnachtsgeschäft. Andere sagten am FFH-Mikro, sie seien einfach froh, überhaupt noch weiter geöffnet bleiben zu dürfen. Eine Händlerin sagte uns: "Das geht mit den Kontrollen. Ein Angestellter bedient, der andere kontrolliert. Das gibt keine große Schwierigkeit."

Das sagen Einzelhändler in Gießen zu 2G

Das sagen Einzelhändler in Gießen zu 2G

Ich war einfach nur froh, dass wir weiterhin auf haben dürfen. Grade jetzt, wo das Weihnachtsgeschäft begonnen hat. Wir werden die Leute drauf hinweisen und gleich beim eintritt dann kontrollieren.

Ich finde es sehr schade, weil wir mitten im Weihnachtsgeschäft stecken und einem das für uns. 'Ne riesen Einbruch wird, einem weiß die ganze Woche auch schon schwierig ist. Aber ich denke, das geht, weil man das halt dann so regeln, könnte das eine Mitarbeiterin, das kontrolliert ohne andere halt eben dann derzeit bedient. Das gibt keine große Schwierigkeit.

Viel Zustimmung bei Kunden

Bei einer stichprobenartigen Straßenumfrage in Pfungstadt hört unser FFH-Reporter viel Verständnis zu 2G im Einzelhandel. Einige Passanten empfinden die neue Regelung jedoch auch als "Diskriminierung".

Stichproben-Umfrage unter Passanten in Pfungstadt

Stichproben-Umfrage unter Passanten in Pfungstadt

Ja, es ist halt Journals. Schlecht. Alle. Irgendwie müssen wir das ja mal eindämmen. A, dass mir das mal unter Kontrolle kriegen, weil wenn jeder macht, was er will, dann leben Medaillen, zwanzig Jahr noch damit gut niedrig ist. So, weil ich mich impfen lasse hab. Und ich denke, es ist der einzige, wie man sich dagegen schützen kann. Es geht nicht nur um einen selber, sondern um alle Ich. Arbeite halt ihm.

Neben Schüler kommen sowieso alle rein. Ich wieder Risaliten, den auch Geschäfte reinkommen können, weil ich halt hindern, das ist Diskriminierung

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