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Djokovic bei Australian Open im Lostopf

Ob er bleiben darf, ist unklar - Djokovic bei Australian Open im Lostopf

© dpa

Ob er wirklich starten darf, ist noch unklar - trainiert wird trotzdem: Novak Djokovic in der Margaret Court Arena vor den Australian Open in Melbourne.

Die Australian Open scheinen davon auszugehen, dass Novak Djokovic wird antreten können. Die Veranstalter gaben den Namen des Tennis-Weltranglistenersten mit in den Lostopf. Eine Entscheidung über das Visum von Djokovic stand zum Zeitpunkt der Auslosung jedoch noch aus.

Novak Djokovic ist trotz der unklaren Situation um sein Visum bei den Australian Open Teil der Auslosung gewesen und soll in der ersten Runde gegen seinen Landsmann Miomir Kecmanovic spielen.

Richter muss noch entscheiden

Ob der Serbe bei dem am Montag beginnenden ersten Grand Slam des Jahres aber wirklich antreten darf, ist weiterhin unklar. Die Entscheidung von Australiens Einwanderungsminister Alex Hawke stand auch nach der Auslosung für das Tennis-Turnier weiter aus. Daran änderte auch die mehr als eine Stunde Verspätung nichts, mit der die Veranstaltung begonnen hatte.

Zeitung: Heute keine Entscheidung mehr

Die Entscheidung über die Teilnahme von Djokovic an den Australian Open wird nach Informationen der Zeitung "The Age" nicht mehr am heutigen Donnerstag fallen. Einwanderungsminister Alex Hawke werde nicht bis Mitternacht darüber befinden, ob das Visum des Serben annulliert werde oder nicht, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. 

Visum könnte aufgehoben werden

Der australische Premierminister Scott Morrison sagte auf die Frage eines Reporters, dass Einwanderungsminister Alex Hawke noch überlege, ob er von seinem persönlichen Recht Gebrauch machen und das Visum des Weltranglistenersten aufheben soll. "Das sind persönliche ministerielle Vollmachten, von denen Minister Hawke Gebrauch machen kann, und ich werde das zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter kommentieren", so Morrison.

Ende des Tauziehens ist noch unklar

Djokovic war in der vergangenen Woche die Einreise ins Land verweigert worden, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist und den Behörden die Dokumentation seiner medizinischen Ausnahmegenehmigung nicht ausreichte. Vor Gericht wehrte sich Djokovic am Montag erfolgreich gegen die Entscheidung und trainierte seither in Melbourne. Wann nach tagelangem Tauziehen um das Visum des Serben endlich Klarheit herrschen wird, ist weiterhin nicht bekannt.

Gleiche Tunierhälfte wie Zverev

Der Serbe hat die Australian Open bereits neun Mal gewonnen und ist Titelverteidiger. Djokovic ist auch dieses Mal an Nummer eins gesetzt und er ist in der gleichen Turnierhälfte wie die deutsche Nummer eins Alexander Zverev. Zu einem Aufeinandertreffen der beiden könnte es wie bei den Olympischen Spielen und den US Open erst im Halbfinale kommen. Zverev trifft in einem deutschen Duell in der ersten Runde auf Daniel Altmaier.

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