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Euphorie vor West Ham-Rückspiel - Glasner warnt vor "Einlullen lassen"

Glasner: "Spielen auf Sieg!" - Eintracht will ins Europa-League-Finale

© dpa

Ein volles Stadion mit 48.500 euphorisierten Fans, ein lauer Frühlingsabend mit 17 Grad und eine herausragende Ausgangslage: Bei Eintracht Frankfurt ist alles bereit für eine magische Fußball-Nacht, die mit der insgesamt dritten Teilnahme in einem europäischen Endspiel enden soll.

"Die Lage ist sehr schön. Das Wetter ist sehr schön und wir haben große Lust und Freude auf das Rückspiel", sagte Trainer Oliver Glasner, dem der imponierende 2:1-Sieg im Hinspiel in London sehr entgegenkommt.

Noch ungeschlagen in der Europapokal-Saison

Die in dieser Europapokal-Saison noch ungeschlagene Eintracht geht als Favorit in das Rückspiel, der dritte Einzug in ein Europa-Endspiel nach 1960 und 1980 scheint greifbar. "Ins Finale einzuziehen, wäre für uns ein absoluter Meilenstein. Nicht nur sportlich und historisch, sondern auch in puncto Reichweite und Sichtbarkeit", sagte Vorstandssprecher Axel Hellmann.

 

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Prominente Zuschauer

Dementsprechend prominent werden die Ränge im WM-Stadion von 2006 am Donnerstag besetzt sein. Die UEFA kommt mit Präsident Aleksander Ceferin, Generalsekretär Theodore Theodoridis und dessen Stellvertreter Giorgio Marchetti. Er nehme dies als Anerkennung für die sportlichen Glanzlichter sowie die Haltung des Fußballvereins im Europapokal, sagte Hellmann. "Das empfinden wir als besondere Ehre und werden wir entsprechend handhaben.

"Ganz Deutschland Eintracht-Fan"

Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner spürt in der Europa League breite Unterstützung für sein Team. "Ich habe das Gefühl, dass ganz Deutschland Eintracht-Fan ist. Es ist eine Anerkennung da für die Leistungen. Ich denke, dass sich das die Mannschaft auch verdient hat", sagte Glasner vor dem Halbfinal-Rückspiel gegen West Ham United.

Glasner: "Wir ruhen uns nicht auf dem Ergebnis aus"

"Wir werden auf Sieg spielen und benötigen eine noch bessere Leistung", sagt Eintracht-Trainer Glasner zu HIT RADIO FFH.

Unsere rangehen. Zwei süß klappt plus den Spielern. Jetzt auch schon gesagt, dass das in unsere Köpfe ist. Es wir hier auf Sieg spielen zu Hause von der ersten Sekunde an. Mit unseren Fans im Rücken des wir hier jetzt nicht irgendetwas verwalten und Schauen wir mal, sondern ganz klare Marschroute ist nach vorne zu spielen. Es nicht auf dem Ergebnisse aussondern. ja.

Wir werden nochmal ne bessere Leistung benötigen.

© HIT RADIO FFH

Trainer Glasner: "Nicht von den Erfolgen in der Vergangenheit einlullen lassen"

Von Kollegen und in der Fußball-Bundesliga erhalte er immer wieder positives Feedback, schilderte der Österreicher."Wichtig ist aber, dass wir nicht in der Vergangenheit leben. Es ist das Wichtigste, dass wir uns von dieser Lobhudelei nicht einlullen lassen. Wir müssen das morgige Spiel so sehen, wie es ist - ein absolutes Highlight für uns alle, für den Club, für die Stadt, für die Fans", fügte Glasner an.

Eintracht geht selbstbewusst ins Rückspiel

Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel reicht der Eintracht vor eigenen Fans bereits ein Remis für den Finaleinzug. Auf dem Weg ins Halbfinale warfen die Hessen unter anderen den FC Barcelona aus der Europa League. Nun blicken sie selbstbewusst dem Halbfinal-Rückspiel gegen West Ham United entgegen.

Rode: "Müssen hellwach sein"

Kapitän Sebastian Rode zu HIT RADIO FFH: "Wir müssen von der ersten Sekunde hellwach sein."

Man hat viel gearbeitet in in London, schon eher mit Daumen, bisschen Glück, dass er dazugehört. Unter der genau das brauchen auch wir müssen von der ersten ersehe Kunde an wieder hellwach sein unter her. Aber da bin ich ja auch felsenfest überzeugt, dass wir das sind. Genauso wie in den letzten Spielen in der Euroleague. Und von daher geht 's voll auf Sieg. Er war der

© HIT RADIO FFH

48.500 Fans und ehemalige Eintracht-Trainer im Stadion

Neben der UEFA-Prominenz hat die Eintracht weitere Gäste zu dem ganz besonderen Abend in seine Arena eingeladen. Die ehemaligen Trainer Friedhelm Funkel, Armin Veh, Niko Kovac und auch Adi Hütter sollen auf der Tribüne sitzen. Auch 48.500 euphorisierte Fans sind angekündigt, um ihre Mannschaft zu unterstützen. 

Marschroute: Nach vorne spielen

"Klare Marschroute ist, nach vorne zu spielen. Das muss unsere Herangehensweise sein. Wir führen 2:1, ruhen uns aber nicht auf dem Ergebnis aus", kündigte Glasner, der sich mit Frankfurt identifiziert und jüngst als Eishockey-Fan im Stehplatzblock die Löwen ansah, selbstbewusst an. Am Mittwoch saß er ganz gelassen und bestens gelaunt im T-Shirt auf dem Pressepodium. Für ihn könnte es ein goldener Frühling werden, nachdem er im Sommer noch kritisiert wurde, Champions-League-Club Wolfsburg verlassen zu habe

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