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Viel Arbeit - nach Tornado-Chaos in NRW

Aufräumen und Reparieren - Viel Arbeit - nach Tornado-Chaos in NRW

Nach den Tornados mit schweren Schäden im Osten Nordrhein-Westfalens gehen die Aufräum- und Reparaturarbeiten weiter. Weit mehr als 100 Gebäude weisen nach einer ersten Bilanz Sturmschäden auf, Betriebe im hohen zweistelligen Bereich hätten mit enormen Schäden zu kämpfen, hieß es von der Stadt Paderborn.

Laut Deutschem Wetterdienst traten im bevölkerungsreichsten Bundesland Tornados in Paderborn, Lippstadt und in Lütmarsen, einem Ortsteil der ostwestfälischen Stadt Höxter, auf.

Wüst dankt Einsatzkräften

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) dankte den Einsatzkräften und Helfern bei einem Besuch vor Ort und machte deutlich, dass die enormen Schäden nicht über Nacht beseitigt werden können. "Ganz, ganz herzlichen Dank für all das, was hier schon geleistet worden ist und auch in den nächsten Tagen und Wochen sicher noch an Arbeit ansteht."

NRW-Regierung prüft Finanz-Hilfen

Wüst kündigte zudem an, dass die Landesregierung in den nächsten Tagen Hilfen prüfen werde. "Hier wird sehr vieles versichert sein. Und da, wo Bedarf ist, werden wir genau prüfen, wie wir helfen können. Wir haben ja auch Schäden an der öffentlichen Infrastruktur gesehen", erläuterte der Regierungschef. Es müsse jetzt zunächst genau bewertet werden, wo Schäden nicht abgedeckt seien - vermutlich auch bei der öffentlichen Infrastruktur in den Kommunen, erklärte er.

"Bäume wie Streichhölzer umgeknickt"

Paderborns Bürgermeister Michael Dreier (CDU) berichtete von Bäumen und Ampeln, die wie Streichhölzer umgeknickt worden seien. Leitplanken seien wie Papierschnipsel durch die Luft geflogen. Aufgewirbelte Dachziegel hätten sich in die Fassaden benachbarter Häuser "gefressen". Auch gingen viele Scheiben zu Bruch. Wohnungen seien zunächst unbewohnbar, Betriebe zerstört.

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