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Warnstreiks: Heute Schwerpunkt in Rheinmain

Warnstreiks öffentlicher Dienst - Heute Schwerpunkt in Rheinmain

Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst sind beendet. Die Gewerkschaft ver.di hat in dieser Woche an jedem Tag eine bestimmte Region bestreikt. Der Flugverkehr war bereits am Dienstag teils zum Erliegen gekommen. Eltern von Kitakindern, Pendler im Nahverkehr und Nutzer von Schwimmbädern trifft die neue Streikwelle ebenfalls.

Zum Abschluss ihrer Streikwoche hat VERDI heute vor allem die Rhein-Main-Region getroffen. Betroffen waren Kliniken und Kitas – vielerorts wurde der Müll nicht abgeholt und auch im öffentlichen Nahverkehr gab es zum Teil massive Probleme. In Frankfurt fuhren keine U-Bahnen und Straßenbahnen. Als Alternative gab es immerhin noch die S-Bahnen und Busse.

Auch Kitas und Krankenhäuser wieder betroffen

Auch in Mainz war der ÖPNV massiv gestört. In Hanau blieben alle 26 städtischen Kitas zu – in Oberursel gab es nur einen Notbetreuung. Einen Notdienst gab es auch in den bestreikten Kliniken. In Frankfurt und Hanau trafen sich Streikende zu Sternmärschen und Kundgebungen.

Der Streikplan von Verdi

Freitag:

Frankfurt, Frankfurter Stadtentwässerung, Frankfurter Entsorgungsbetriebe, Verkehrsgesellschaft Frankfurt VGF, städtische Bühnen, Klinikum Höchst, Stadtverwaltung Frankfurt, Praunheimer Werkstätten, Verein Arbeits- und Erziehungshilfe, AWO-Bezirksverband Hessen-Süd, orthopädische Klink Friedrichsheim, Heilig Geist-Klinik sowie weitere Kliniken in öffentlicher Hand. Demonstration in Frankfurt, Sternmarsch aus 5 Richtungen zum Roßmarkt, dort 11.15 Uhr Kundgebung Offenbach, Stadtverwaltung, Kreisverwaltung, MainArbeit, Eigenbetrieb Kindertagesstätten EKO. Teilnahme Demonstration in Frankfurt (Sammeln 7.30 Uhr Rathaustreppe, Berliner Str. 100).

Hochtaunuskreis, Maintaunuskreis, Wetteraukreis: alle kommunalen Dienststellen. Teilnahme Demonstration in Frankfurt (Bus).

In Mainz werden die städtischen Busbetriebe bestreikt. Busse und Straßenbahnen werden in den Depots bleiben.

Fulda, Main-Kinzig Kreis, Landkreis Hersfeld Rotenburg, Vogelsbergkreis: Energieversorger, Eigenbetriebe und kommunale Dienststellen. Demonstration (Sternmarsch) und Kundgebung in Hanau, um 10.00 Uhr auf dem Freiheitsplatz. 

Umfrage: So reagieren die Nordhessen auf den Streik

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Streikende in Frankfurt

© FFH

Forderung: sechs Prozent mehr Lohn

Die Gewerkschaft fordert für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Außerdem will ver.di, dass die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat steigen und dass Auszubildende nach einem erfolgreichen Abschluss verpflichtend übernommen werden.

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